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Hann. Münden: Bursfelder Klostermühle feiert Jubiläum

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Von: Petra Siebert

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Feierten: Unser Bild (v.li.) zeigt einen Teil des Teams mit Inhaber Thomas Elmers, Max Gawehn (Service), Jan Zeyen (Küchenchef), Martina Leuer (Köchin), Philipp Wenkel (Koch) und Susen Heepe-Voll (Serviceleitung).
Feierten 25-jähriges Bestehen: Unser Bild (v.li.) zeigt einen Teil des Teams mit Inhaber Thomas Elmers, Max Gawehn (Service), Jan Zeyen (Küchenchef), Martina Leuer (Köchin), Philipp Wenkel (Koch) und Susen Heepe-Voll (Serviceleitung). © Petra Siebert

Seit 25 Jahren, seit Sommer 1997, ist Thomas Elmers Inhaber des Hotels und Restaurants Zur Klostermühle im Hann. Mündener Stadtteil Bursfelde.

Bursfelde – Gebaut wurde das heutige Restaurant Zur Klostermühle in Bursfelde im Jahr 1899 als Kornmühle für die Klosterkammer. Seit 25 Jahren, seit Sommer 1997, ist Thomas Elmers Inhaber dieses Gebäudes. Dieses Jubiläum wurde kürzlich gefeiert, viele Gäste kamen zum Gratulieren und Anstoßen. Das denkmalgeschützte Gebäude in paradiesischer Lage lockt nicht nur die Touristen an, auch die Einheimischen schätzen dieses Restaurant.

Thomas Elmers hat das Gebäude nach und nach renoviert, in ein neues Dach und eine neue Heizungsanlage investiert. Auch die sechs Fremdenzimmer wurden renoviert, und individuell gestaltet. Bis Oktober sind diese voll ausgebucht, erst dann wird es ruhiger und die Reservierungen beschränken sich auf die Wochenenden. Thomas Elmers berichtet von einem Ehepaar, dem es so gut in der Klostermühle und der Umgebung gefällt, dass es seit 20 Jahren drei Mal im Jahr für eine Woche Gast im Hotel ist.

Der urgemütliche Innenbereich mit Kamin wird gerne in der kühleren Jahreszeit genutzt, im Frühjahr, Sommer und Herbst sitzen die Gäste lieber im Freien umgeben von dörflicher Idylle. Während des Lockdowns wurde über dem Außenbereich eine Überdachung installiert, damit die Gäste geschützt vor Regen und Wind an der frischen Luft sitzen können.

Da sich direkt gegenüber des Restaurants ein Anleger befindet, kommen die Gäste oft per Boot. Aber auch viele Biker, Radfahrer, Wanderer, Spaziergänger kehren dort genauso gerne ein, wie Autofahrer, die gezielt kommen, um dort zu speisen.

„Ich muss immer wieder darauf hinweisen, dass wir kein reines Ausflugslokal sind“, sagt Thomas Elmers. Es sei ein Restaurant, in dem es gutes Essen zu fairen Preisen gebe. Für das Wohl der Gäste sorgen neun feste Mitarbeiter, davon fünf Köchinnen und Köche. „Für mich ist es wichtig, aus frischen Zutaten, möglichst regionaler, nachhaltiger und fairer Herkunft, mit besonderen Gewürzen und Kräutern außergewöhnliche Speisen ohne Geschmacksverstärker und vorgefertigten Zutaten zu kombinieren“, betont der Restaurantbesitzer.

Wild aus hiesigen Wäldern, Fisch aus heimischen Gewässern, Fleisch und Gemüse von Landwirten aus der Region. Auch verarbeite er mehr alte Gemüsesorten wie beispielsweise Pastinake, Mangold, Topinambur und Mairübe. „Diese alten Sorten liegen voll im Trend und enthalten viele Nährstoffe“, erzählt Elmers.

Neben Fleisch- und Fischgerichten werden viele vegetarische und vegane Gerichte angeboten. Die Auswahl wird von den Gästen gelobt. So beispielsweise gefüllte Reispapiertaschen mit Kichererbsen und Linsen sowie Kokos-Currysoße dazu. Für Fleischgenießer gibt es unter anderem Wildschweinbraten aus der Keule mit Rosmarinjus, Kirschtomaten und gebratenen Serviettenknödeln. „Ich ändere oft die Speisekarte, damit den Gästen immer mal wieder was Neues geboten wird“, berichtet Thomas Elmers.

Sorgen bereiten ihm die gestiegenen Preise, von denen auch die Gastronomie nicht verschont bleibt. Auf der einen Seite möchte er gute Ware einkaufen, die mehr kostet, auf der anderen Seite die Gäste aber nicht durch gestiegene Preise abschrecken. Die Öffnungszeiten sind freitags bis dienstags von 12 bis 21 Uhr. (Petra Siebert)

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