Christkindermarkt fällt dieses Jahr aus

Symbolfigur Paul: Das Maskottchen steht stellvertretend für alle Kinder, die aus Geldmangel der Eltern Probleme haben, an Bildungsangeboten teilzuhaben.

Hann. Münden. In diesem Jahr wird der Christkindermarkt in Hann. Münden, bei Spielzeug aus zweiter Hand zugunsten des Projektes "Paul will mitmachen" verkauft wurde, pausieren.

So hat es der Kreis von Ehrenamtlichen aus dem Mündener Frauenverein, gemeinsam mit Elke Steden, Julia Bytom von der Stadt Hann. Münden und Barbara Jankowski vom Diakonischen Werk, entschieden. Das Spendenaufkommen war mit den Jahren zurückgegangen, zudem habe es dieses Jahr schon viele Spendenaufrufe für andere Projekte gegeben, heißt es zur Begründung.

Seit 2006 waren Mündener Bürger immer im November aufgerufen worden, gut erhaltenes Spielzeug zu spenden, damit es am 1. Advent im Geschwister-Scholl-Haus günstig zum Verkauf bereitstand. Zuvor hatten die ehrenamtlichen Helferinnen Jutta Veitner, Brigitte Slaby, Christel Herrmann, Elke Unkenbold, Christa Kutne, Ursel Busch und Inge Teuteberg immer alle Hände voll zu tun, die Spenden entgegenzunehmen, zu sortieren und auszuzeichnen. Der Erlös, in jedem Jahr etwa 1000 Euro, kam immer dem Projekt „Paul will mitmachen“ zu Gute.

Das Projekt der Stadtkirchengemeinde und des Diakonischen Werks Münden, unterstützt seit neun Jahren Kinder aus Familien mit wenig Einkommen finanziell in Schul- und Bildungsangelegenheiten. Die finanzielle Lücke, die sich für „Paul will mitmachen“ durch die Christkindermarkt-Pause auftut, sei allerdings nur schwer zu verschmerzen. Deshalb plane das Christkindermarktteam im Mai kommenden Jahres eine ganz andere Art von Aktion, um dadurch Spendengelder einzusammeln.

Sicher sei aber, dass im November nächsten Jahres wieder alle Mündener aufgerufen werden, um gut erhaltenes Spielzeug für die gute Sache zu spenden. Alle können sich dann am 1. Advent 2016 auch wieder auf den Christkindermarkt im Geschwister-Scholl-Haus freuen. (red/tns)

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