Kampf um jede Sekunde

ContiTech gewinnt zum dritten Mal die Stadtregatta des Mündener Rudervereins

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Packend: So wie hier im zweiten Halbfinale, bei dem das Boot von Mitfavorit Thiedeman Haustechnik (im Vordergrund) nach einem Fahrfehler nur als Drittes ins Ziel kam und ausschied, ging es in jedem einzelnen Rennen spannend zu

Hann. Münden. Riesenjubel herrschte am Samstag beim Team der Firma ContiTech MGW: Bereits zum dritten in Folge sicherten sich Claudia Tecklenburg, Lisa Spitzer, Maik Gloede und Jörg Hellfeier mit ihrem Steuermann Erik Mock den Sieg bei der Ruder-Stadtregatta des Mündener Rudervereins (MRV).

Insgesamt 32 Mannschaften hatten sich für die siebte Auflage der Breitensportveranstaltung gemeldet. Neben alten Bekannten, die in der Vergangenheit zum Teil kein einziges Rennen versäumt hatten, waren auch wieder einige Neulinge mit dabei wie Firma Awuko Abrasives Wandmacher, die evangelische Jugend des Kirchenkreises Münden, das evangelische Krankenhaus Weende sowie das Grotefend-Gymnasium.

Die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) schickte bei ihrer Regattapremiere sogar gleich drei Boote ins Rennen. Alle Teams hatten sich im Vorfeld gut auf die Rennen vorbereitet und zusammen mit ihren Steuermännern vom MRV vier Trainingseinheiten in den Doppelvierer-Booten absolviert.

In teilweise ganz engen Vor- und Zwischenläufen sowie hoch spannenden Halbfinals, bei denen die Akteure vom Ufer aus von ihren Kollegen, Freunden und Verwandten angefeuert wurden, hatten sich dann die Teams von Titelverteidiger ContiTech, der Sparkasse Münden (mit Anna Szuestek, Claudia Heise, Tobias Beckmann und Ferit Salovic sowie Steuermann John Shiel) und der VR-Bank in Südniedersachsen (mit Karin Danz, Judith Schulze, Christian Kliebisch und Benedikt Neupert sowie Steuermann Jürgen Wenzel) für das Finale qualifiziert. 

Auf der 350 Meter langen Strecke mit fliegendem Start spielten die „ContiTecher“ dann ihre ganze Erfahrung aus und sicherten sich vor der Sparkasse und der VR-Bank den Titel-Hattrick. „Wie schon in den Jahren zuvor war es auch diesmal wieder eine großartige Veranstaltung“, freute sich MRV-Trainer und Mitorganisator Thomas Kossert. Auch im „verflixten siebten Jahr“ habe man an den beiden Veranstaltungstagen wieder insgesamt rund 1000 Besucher (Aktive und Zuschauer) auf dem Vereinsgelände zu Gast gehabt, die für eine tolle Atmosphäre sorgten. „Ich freue mich sehr, dass sich diese Veranstaltung so gut etabliert hat und für viele aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken ist“, meinte Kossert.

Auch die Tatsache, dass die Teams zum Teil eine weitere Anreise zur Mündener Stadtregatta in Kauf nehmen (die längste hatten beiden Vertretungen der Institute Dr. Schrader aus Holzminden) und auch aus Hessen kommen (das Forstamt Reinhardshagen war wieder mit zwei Booten dabei), erfülle ihn mit Stolz.

Kosserts Dank ging am Ende an die mehr als 50 freiwilligen Helfer aus den Reihen des eigenen Vereins. „Ohne ihr Engagement wäre eine derart große Veranstaltung gar nicht auf die Beine zu stellen“, lobte er. 

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