ContiTech investiert über eine Million Euro in Münden

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Herstellung eines Ladeluftschlauchs: Roboter in der Produktion im ContiTech-Werk in Hann. Münden.

Hann. Münden. Im Werk in Hann. Münden wird das Unternehmen ContiTech AG in diesem Jahr mehr als eine Million Euro in den Bau einer Anlage zur Dampferzeugung investieren.

Das teilte ContiTech-Sprecherin Antje Lewe mit. Mit diesem Dampf werden die Produkte erhitzt und erhalten so ihre endgültigen Eigenschaften. Ende 2016 soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Gefertigt werden in Hann. Münden und Oberweser-Oedelsheim (Kreis Kassel) Ladeluftschläuche. Diese sorgen dafür, so Lewe, dass Motoren bei gleicher Leistung weniger Sprit verbrauchen. In Oedelsheim werden noch zusätzlich Industrieschläuche hergestellt, die etwa in Betonpumpen auf Baustellen eingesetzt werden. Die Entwicklung an beiden Standorten sei 2015 positiv verlaufen, so die Sprecherin. Zurzeit arbeiten etwa 300 Beschäftigte in Oedelsheim und mehr als 600 in Hann. Münden; das sei ein leichtes Plus gegenüber 2015. Für zusätzliche Auslastung in beiden Werken sorgte ein neuer Auftrag für Schläuche für einen japanischen Automobilhersteller.

Die Auftragslage am Standort in Hedemünden mit rund 30 Mitarbeitern sei stabil. Dort werden Gummi-Metall-Teile produziert, mit denen in der Industrie und im Autobau Schwingungen verringert werden. Außerdem ist in Hedemünden ein Logistikcenter für Bremsendichtungsteile.

Die ContiTech AG ist eine Tochtergesellschaft des Reifenkonzerns Continental.

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