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Corona: Hier gibt es Hilfsangebote im Raum Hann. Münden

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Einkaufen kann aktuell nicht jeder: Wir listen diverse Hilfsangebote aus der Region auf.

Aufeinander achten und füreinander da sein: Das ist in den aktuellen Zeiten der Corona-Krise von größter Bedeutung.

Dass dies im Kreis Göttingen und darüber hinaus in ganz Südniedersachsen gut funktioniert, zeigen die vielen Hilfsangebote, die in diesen Tagen entstehen.

Hilfe bei Facebook

Rund 800 potenzielle Helfer haben sich mittlerweile in der Facebook-Gruppe „Corona-Hilfe Göttingen und Umgebung“ zusammengefunden. „Diese Gruppe ist für direkte Hilfsangebote und Hilfsgesuche. Wir wollen uns solidarisch um die kümmern, die es gerade selbst nicht können. Für ältere oder kranke Menschen und Menschen in Quarantäne. Einkäufe, Kinderbetreuung, Hundegassi und Ähnliches“, heißt es dort. Menschen, die Hilfe anbieten wollen oder sie benötigen, können sich gleichermaßen melden. Ähnliches gilt für die Stadt Hann. Münden. In der über 7500 Mitglieder starken Gruppe „Hann. Münden – Meine Stadt!“ und in „Free Your Stuff Hann. Münden“ bieten Menschen ihre Hilfe für die alltäglichen Besorgungen an.

Hilfetelefon

Gerd HujahnOrtsbürgermeister

In Lippoldshausen hat der Ortsrat ein Hilfetelefon eingerichtet, über das auch Whatsapp-Nachrichten gesendet werden können. Unter 0174/81214429 ist ein Ortsratsmitglied zu erreichen, schreibt Ortsbürgermeister Gerd Hujahn.

Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Scheden-Dankelshausen Mielenhausen bietet Unterstützung für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen unter anderem beim Einkauf an, teilt Heike Ortgies vom Kirchenvorstand mit.

Unterstützung gibt es auch vom Diakonischen Werk Münden. Das teilt Barbara Jankowski mit. „Die Folgen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus und die Auswirkungen auf unseren Alltag machen vielen Menschen Angst. Angst vor Ansteckung, wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Isolation oder Unterversorgung. Wir sind weiterhin für Sie telefonisch erreichbar.“

Ein Angebot ist ein Sorgentelefon. Erreichbar ist es montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist der Anrufbeantworter eingeschaltet, den Anrufer besprechen können. „Wir rufen zurück“, so die Diakonie. E-Mails werden unter dw.muenden@evlka.de entgegengenommen.

Lebensmittelbringdienste

Das Diakonische Werk Münden bietet ab Montag, 23. März, in Kooperation mit der Tafel Münden einen Lebensmittelbringdienst an.

Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, können sich telefonisch oder per Email melden und einmal wöchentlich eine Bestellung von maximal 15 Lebensmitteln durchgeben. „Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Diakonie und der Tafel Münden bringen die Lebensmittel dann an die Haustür. Dieser Service gilt für den Altkreis Münden und ist kostenfrei“, betont Barbara Jankowski. Kontakt: Tel.: 05541- 981915 oder per E-Mail: bringdienst@kirchenkreis-muenden.de.

Wer Bedarf hat, kann anrufen bei: Heike Ortgies, Tel. 0 55 46/99 92 69 oder Mobil: 01 51/14 22 95 98; Anette Surup, Tel. 0 55 46/82 04.

Auch die Kirche hat einen Lebensmittelbringdienst eingerichtet. Hemeln-Bursfelde: Gabriele Leppin, Telefonnummer 05544/2679835, Scheden-Dankelshausen: Heike Ortgies, Tel. 05546/999269, Anette Surup, Tel. 05546/8240.

Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim bietet wie bisher mit seinen bestehenden familienunterstützenden Diensten in Hann. Münden und Einbeck sowie zusätzlich in Kooperation mit dem Familienzentrum in Dransfeld für die Stadt Göttingen sowie für die Landkreise Göttingen und Northeim einen Einkaufsservice an. Zielgruppe sind Personen, die durch die Corona Pandemie eingeschränkt sind. Zielgruppe sind, Familien die bisher betreut wurden, sowie Menschen, die unter Quarantäne stehen und Personen die zum gefährdeten Personenkreis zählen. Wer Hilfe benötigt, kann sich an folgende Kontaktstellen wenden: . Familienentlastender Dienst Einbeck, 0 55 61/ 319 400. Familenunterstützender Dienst Hann. Münden, 0 55 41/98 26 14. . Familienzentrum Dransfeld, 0 55 02/999 829. . DRK-Kreisverband Göttingen Northeim, 0 55 1/ 383 12 50, service@drk-goe-nom.de. Auch wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich an die oben genannten Kontaktstellen werden.

Haben Sie auch ein Hilfsangebot, an das sich Menschen aus der Region wenden können? Dann schreiben Sie uns ihr Angebot jederzeit per E-Mail an hann.muenden@hna.de! Foto: Privat/nh

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