In Niedersachen ab 22. März

Raum Hann. Münden: Schnellteststart an Schulen: Neue Vorgaben rufen Unsicherheit bei Lehrern hervor

An der Werra-Realschule sind bereits Test eingetroffen.
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An der Werra-Realschule sind bereits Test eingetroffen. (Symbolbild)

Ab Montag (22.03.2021) sollen alle Schüler in Niedersachsen im Wechselmodell wieder in die Schule. Auch soll es Schnelltests geben. Die Lehrer sind skeptisch und verunsichtert.

Altkreis Münden – Corona und kein Ende in Sicht: Auf die Schulen kommt ab Montag der nächste Schritt der Öffnungen zu. In Niedersachsen sollen ab diesem Tag „dann alle Schulen und Schuljahrgänge zurück in Szenario B“ kommen, wie es vom Kultusministerium heißt.

Staufenberg: Schnelltests sollen „demnächst“ eintreffen

Szenario B bezeichnet dabei den Wechsel im Präsenzunterricht in der Schule vor Ort – in geteilten Klassen, mit Abstand und Maske bis an den Sitzplatz. Zudem soll es flächendeckend Coronatests geben. Diese sind zwar angekündigt, aber wohl noch nicht überall angekommen: Schulleiter Carsten Nödel von der Grundschule Uschlag berichtet, dass die Selbsttests „demnächst“ eintreffen sollen. Die Schüler bekommen sie dann übergeben und nehmen die Tests mit nach Hause, wo die Eltern ihre Kinder testen sollen. An der Werra-Realschule und der Schule am Botanischen Garten in Hann. Münden sind bereits jeweils 250 Schnelltests eingetroffen.

Zum Testen der Schüler der Realschule ist die erste Stunde am Montag für Gruppe A und am Dienstag für Gruppe B vorgesehen – die Lehrer sollen sich bereits zu Hause testen und mit der Prozedur vertraut machen, sagt Schulleiter Dr. Frank Müller-Baete. Dafür gebe es eine ausführliche schriftliche Einweisung sowie Video-Anleitungen. Die Situation rufe bei den Lehrern große Unsicherheit hervor.

Lehrer: Angst vor Ansteckung

Auch die Angst, dass die Ansteckungen in die Höhe gehen, wenn alle Schüler im Klassenraum für den Test die Maske abnehmen, sei groß. Grundsätzlich findet Müller-Baete die Tests aber sinnvoll: „Im Grunde müsste man jeden Tag testen“, sagt er, was aber schon aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Tests nicht möglich sei. Das Kollegium würde sich außerdem wohler fühlen, wenn sich alle zu Hause testeten, damit positiv Getestete direkt zu Hause blieben. An der Hauptschule am Botanischen Garten sind für die Tests am Montag zwei Stunden eingeplant – die erste für die Lehrer zum Selbsttest und zur Vorbereitung und die zweite für die Testungen der Schüler. Das teilt Schulleiter Uwe Leibecke mit. (Jens Döll/Lea-Sophie Mollus)

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