Hochzeiten im Altkreis Münden

170 Paare sagten „Ja“: Corona war beherrschendes Thema bei Trauungen im Altkreis Münden

Die Tillyschanze oberhalb Hann. Mündens in der Dämmerung im Winter aufgenommen.
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Die Tillyschanze oberhalb Hann. Mündens. Der Turm ist eine beliebte Location für Hochzeiten in der Dreiflüssestadt.

21 und 21 im Jahr 2021. In Dransfeld und Staufenberg heiratet jeweils gleich viele Paare, in Hann. Münden gab es 128 Hochzeiten. Corona spielte weiter eine wichtige Rolle.

Altkreis Münden – Im Jahr 2021 wurden in Staufenberg und in der Samtgemeinde Dransfeld jeweils 21 Ehen besiegelte. Das teilten Frank Hartmann vom Standesamt Staufenberg und Michaela Arand vom Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde mit. Hinzu kamen in Hann. Münden 128 Trauungen. Es wurde 170 Mal das „Ja-Wort“ im Altkreis gegeben.

21 Hochzeiten in Staufneberg und Dransfeld

Auch 2021 war das Thema „Corona“ wieder beherrschend. Hartmann berichtet, dass zwei geplante Trauungen auf dieses Jahr verlegt wurden. „Ich habe aber auch Paare getraut, die ihre Hochzeitsfeier in besseren Zeiten nachholen beziehungsweise die kirchliche Trauung mit anschließender Feier auf das neue Jahr verschoben haben.“ Im Jahr 2020 hatten sich 28 das „Ja-Wort“ gegeben, so der Standesbeamte. Damals hätten viele „gezielt geheiratet“ um größere Feiern zu umgehen. Die Feierlichkeiten wurden immer an die jeweiligen aktuellen Coronaregeln angepasst.

Hochzeiten auf historischem Turm und auf dem Schiff

In der Samtgemeinde Dransfeld sankt die Zahl der Trauungen von 33 im Jahr 2020 auf 21 im Jahr 2021. „Es war alles spontaner“, berichtet Arand. Einige Hochzeiten seien innerhalb des Jahres auf den Sommer verschoben wurden. Beliebt als Hochzeitsort sei das Museum in Scheden gewesen. Dafür liegen für dieses Jahr bereits mehre Anmeldungen vor. Im Jahre 2021 haben 128 Paare im Standesamt Hann. Münden die Ehe geschlossen, 2020 waren es 135. „Damit lagen wir zwar unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 138 Trauungen im Jahr, für Zeiten der Pandemie sind das trotzdem gute Zahlen“, so Stadtsprecherin Julia Bytom. 17 Paare haben pandemiebedingt Ihre Eheschließung abgesagt und zehn Paare diese verschoben.

Auf dem Schiff MS Weserstein wurden vier Paare getraut. Im Rathaus konnte nur in der Ratsstube getraut werden. Diese Möglichkeit haben 100 Paare genutzt. Die Tillyschanze erfreute sich mit 23 Eheschließungen auch größerer Beliebtheit als im Vorjahr, so Bytom. Mit der Fertigstellung des neuen Bauabschnitts im Historischen Rathaus kommt auch ein barrierefreies Trauzimmer hinzu. Dort wurde bereits ein Paar getraut. Im Jahr 2020 wurden mehr Paare getraut als 2021. (Jens Döll)

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