Hospiz Hann.Münden profitiert

Darts-Turnier für guten Zweck: Pfeile treffen ins Schwarze

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Üben schon Zielen für das Benefiz-Dartsturnier: Michael Weinert (links) und Jonas Lilje. 

Hann. Münden. Mit so einem Ansturm haben sie nicht gerechnet: Marion Tuchler, Inhaberin des Bierlokals Unikum an der Burgstraße und ihr Lebensgefährte Michael Weinert richten am  Samstag, 20. Januar, das erste Benefiz-Dartsturnier in Hann. Münden aus.

Gehofft hatten sie auf 60 Teilnehmer. Nun haben bereits über hundert Dartsfreunde versprochen teilzunehmen. „Die sehr positive Reaktion im Vorfeld hat uns umgehauen“, so Weinert.

Dass sie mit ihrem Turnier mitten ins Schwarze treffen, ist kein Wunder. Denn dahinter steckt ein edler Gedanke: Mit den Einnahmen des Turniers soll das Hospiz Hann. Münden unterstützt werden. Die Idee dazu hatten Julia Franke und Jonas Lilje, Stammkunden des Bierlokals. Gemeinsam mit den Unikum-Betreibern organisieren sie das Benefizturnier.

Absolut Unplugged tritt auf

An den Start gehen kann jeder, egal ob er Erfahrungen hat oder nicht. „Auch wer nicht selbst spielen möchte, ist herzlich eingeladen, zum Zuschauen und Spenden vorbeizukommen“, sagt Unikum-Inhaberin Marion Tuchler.

Bei dem Turnier wird aber nicht nur der Aufprall der Pfeile auf der Scheibe zu hören sein: Musik kommt an dem Abend nicht aus der Konserve, sondern von Absolut Unplugged. Hinter dem Namen verstecken sich zwei Brüder aus Hann. Münden, die gemeinsam seit Jahren schon Musik machen. „Handgemacht und hundert Prozent Live“, beschreibt Weinert das Werk des Duos. Ihre Mischung aus Soul, Rock und Pop sei bereits durch zahlreiche Auftritte stadtbekannt.

Für weitere Spannung abseits des Dartsports sorgt eine Tombola mit vielen kleinen und großen Preisen. Dafür haben Firmen, Geschäftsleute und Betriebe aus Hann. Münden und Kassel bisher bereits großzügig gespendet. „Vom Massagegutschein bis zum Rasentrimmer ist alles dabei“, verspricht Jonas Lilje. Als besonderer Preis winkt eine Fahrt auf einer Ducati. Der Ducati Store Kassel stellt das Motorrad für eine Stunde zur Verfügung. 

Wer bei der Tombola nur einen kleinen Preis zieht, hat beim Sport möglicherweise mehr Glück: Der beste Sportler nimmt eine Trophäe mit nach Hause. Dabei handelt es sich um einen Wanderpokal. Denn bereits jetzt steht aufgrund der überwältigenden Resonanz für die Veranstalter fest: „Nächstes Jahr machen wir wieder ein Benefizturnier“, sagt Marion Tuchler.

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