In Gimte lag Hagel 50 Zentimeter hoch am Straßenrand

Decke einer Lagerhalle stürzte nach Unwetter ein

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Im Volkmarshäuser Industriegebiet stürzte die Decke einer Lagerhalle ein.

Hann. Münden. Nach einem schweren Unwetter über Hann. Münden mit Starkregen, Gewitter, Sturm und Hagel waren am Samstagabend 90 Feuerwehrleute vor allem in Gimte und Volkmarshausen ab etwa 17.30 Uhr mehrere Stunden im Einsatz.

Im Volkmarshäuser Industriegebiet stürzte die Decke einer Lagerhalle ein. Nach Angaben der Feuerwehr brach sie unter dem Gewicht von Wasser und Hagelkörnern zusammen. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe, so die Polizei, sei noch unklar.

Aktualisiert um 15.40 Uhr

„Das Unwetter wütete überwiegend in Gimte und Volkmarshausen und hat die Einsatzkräfte sehr gefordert“, sagte Hann. Mündens Stadtbrandmeister Dieter Röthig, der die Einsatzleitung hatte. Zur Unterstützung der beiden Ortswehren waren auch die Feuerwehren aus Mielenhausen, Hemeln und Lippoldshausen sowie die Werksfeuerwehr von Haendler & Natermann ausgerückt.

Mehr als 20 vollgelaufene Keller mussten mussten nach Feuerwehrangaben ausgepumpt werden. Durch heruntergefallene Äste und durch Hagelkörner waren Bachdurchläufe und Gullideckel schnell verstopft, sodass das Wasser über Straßen und Wege in die Keller und tiefer liegende Garagen floss. Teilweise sammelte sich der Hagel 50 Zentimeter hoch an den Straßenrändern an.

In Volkmarshausen stürzte zudem ein Baum auf ein Carport. Um den Baum zu beseitigen, musste der Drehleiterwagen der Stadt angefordert werden.

In Wiershausen waren 16 Feuerwehrleute im Einsatz. In einem Kreuzungsbereich hatte sich so viel Hagel angesammelt, das sich ein Pkw festgefahren hat. Er wurde mit einem Traktor aus dem Hagelteppich gezogen, anschließend wurde die Straße von einem Traktor mit Frontlader freigeschaufelt.

Auch in der Mündener Kernstadt musste die Wehr Keller auspumpen, in Hermannshagen war die Hedemündener Straße teilweise überflutet.

Nach Unwetter: Decke einer Lagerhalle stürzte ein

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