Spuren bleiben in reduzierter Form sichtbar

Expo-Brunnen in Hann. Münden: Wasser soll Ende Mai wieder fließen

Das Wetter spielt langsam mit, nur das Wasser fehlt: Der Fächerbrunnen am Kirchplatz in Hann.Münden ist noch trocken. Foto:  Welch

Hann. Münden. Die Wasserspuren in der Mündener Innenstadt sollen auch in diesem Jahr, wenn auch deutlich verspätet, die Besucher der Stadt erfreuen. Ende Mai soll das Wasser wieder fließen.

Die Brunnen in Mündens Innenstadt schwächeln, sind derzeit trocken. Die beliebten Wasserspuren sollen aber auch in diesem Jahr, wenn auch deutlich verspätet, die Besucher in Mündens Mitte erfreuen. Ende Mai, so das Ziel, soll auf jeden Fall das Wasser des Fächerbrunnens am Kirchplatz laufen, auch der Brunnen auf dem Szeneplatz zwischen Rathaus und St.-Blasius-Kirche soll wieder in Betrieb sein. Das teilt die Pressestelle der Stadt Hann. Münden mit. Eine Arbeitsgruppe mit Bürgermeister Harald Wegener und unter anderem Politikern und Künstlern, den Urhebern des Expo-Projekts, hat sich jetzt bei einem Rundgang mit der Thematik befasst.

Das Wasser werde nicht in der Menge und dem Umfang früherer Jahre fließen, sagt Pressesprecherin Julia Bytom, die betont: Alle am Expo-Kunstwerk beteiligten Künstler, Planer und Architekten haben dem Vorschlag zugestimmt, dass die Wasserspuren in reduzierter Form sichtbar bleiben. „Wir brauchen eine neue Software, Computer“, sagt Bytom.

Nach dem Brunnen-Rundgang beleuchtete die Arbeitsgruppe im Rathaus Schäden und Gefährdungen, die von der Brunnenanlage ausgehen. Zu den kritischen Themen wie Algenbildung und Problemen innerhalb der Anlage solle parallel zu einer Inbetriebnahme nachgedacht werden.

Die zuständigen Mitarbeiter der Kommunalen Dienste (KDM) und der Stadtverwaltung sollen nun versuchen, die Wasserspuren wieder sichtbar zu machen. Um eine Betriebssicherheit langfristig zu sichern, soll die Steuerungstechnik durch Mitarbeiter der KDM und Stadtverwaltung geregelt werden.

Die Kosten für die Brunnenanlage seien einzig aus der Bauunterhaltung zu stemmen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Im Jahr 2013 hat die Stadt Hann. Münden für die Wasserspuren Unterhaltungskosten von etwas über 28.000 Euro gehabt. Dazu kommt noch Geld für Strom und Wasser, etwa 5000 Euro.

Der Bürgermeister hebt hervor: Es müsse darauf geachtet werden, dass eine Instandsetzung der Wasserspuren oder Teile davon zu nicht zu Lasten des Haushaltes gehen dürfe, da dieser bisher noch nicht genehmigt sei.

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