Defekter Kaminofen sorgte für Einsatz der Feuerwehr

Gimte. Sirenengeheul hat die Menschen in Gimte am Freitag um 22.15 Uhr aufschrecken lassen.

Der Feuerwehr wurde Rauchentwicklung in einem Zweifamilienhaus in der Gimter Herrenbreite gemeldet. Menschen kamen nicht zu Schaden.

„Es war eine unklare Lage, wir konnten anfangs nicht feststellen, wo der Rauch herkam“, sagte Ortsbrandmeister Carsten Dorner, der die Einsatzleitung hatte. Die Vermutung war ein Schornsteinbrand, deshalb wurde ein Schornsteinfeger hinzugezogen. „Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, war es ein technischer Defekt an einem Kaminofen“, berichtete Stadtbrandmeister Dieter Röthig.

Die Glut aus dem Ofen wurde ins Freie gebracht und abgelöscht. Der Rauch hatte sich durch die Holzverkleidung im ganzen Haus ausgebreitet. Mit einem Druckbelüfter wurden die Räume vom Rauch befreit. Zur Sicherheit wurde die Lage noch eine Zeitlang beobachtet, um 23.30 Uhr war der Einsatz beendet.

16 Feuerwehrleute aus Gimte waren vor Ort, auch die Feuerwehr Münden wurde alarmiert, brauchte jedoch nicht einzugreifen. Die Hausbesitzer selber hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem ein Rauchmelder im Haus angeschlagen hatte. (zpy)

Rubriklistenbild: © HNA/Siebert

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