300 Besucher und viel Applaus: 

„Denkste“-Konzert legt mit 1700 Euro Grundstock für das nächste Denkmal-Kunst-Festival

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Spendensammler: Oskar und Josef hatten sich in ihre „Blues Brothers“-Outfits geschmissen und sammelten fleißig Spenden ein.

Hann. Münden. Der finanzielle Grundstock für das nächste Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festival (DKKD) ist gelegt. Mit dem Benefiz-Konzert am Samstagabend, das ursprünglich dazu beitragen sollte, das Defizit des vergangenen Festivals zu tilgen, konnten 1700 Euro in die Kasse des Denkmal-Kunst-Vereins fließen.

Dank vieler Spenden waren die Festival-Schulden bereits vor dem Konzert getilgt, auftreten wollten trotzdem alle Bands und Chöre, die sich bereit erklärt hatten, zugunsten von DKKD auf die Bühne zu gehen.

„Das Einzigartige, nie da gewesene kreative Spendensammel-Top-Event“, so der Titel des Konzerts – kurz: „Denkste!“, im Geschwister-Scholl-Haus war ein voller Erfolg. Rund 300 Zuschauer waren gekommen und spendeten fleißig.

„Eine tolle Veranstaltung“, so Oliver Breul, der zusammen mit Alexander Tschakert den Schulchor des Grotefend-Gymnasiums leitet und mit rund 50 Schülern aus allen Klassenstufen des Gymnasiums das „Denkste“ am Samstagabend eröffnete.

Mit Liedern wie „Nothing Else Matters“ und „Money, Money, Money“ in bewegenden A-Capella-Versionen war der Schulchor ein würdiger Opener für die folgenden Bands und Musikgruppen und erntete vom Publikum reichlich Applaus für seine Leistung.

Es folgte die Formation J:P:L, der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Mitglieder zusammen: Johannes Eichhorn, Philipp Becker und Lorenz Schuster, die abwechselnd Eigenkompositionen und Coversongs im Programm hatte.

Konzerteröffnung: Unser Bild zeigt den Schulchor des Grotefend-Gymnasiums unter Leitung von Oliver Breul und Alexander Tschakert. 

Jede Band war von den Organisatorinnen, Sabine Bartels, Melanie Geerlings und Melanie Tönnis, angehalten worden, ihr Programm kurz zu halten, damit der Abend möglichst abwechslungsreich gestaltet werden kann und für jeden Geschmack etwas dabei ist, und außerdem nach Möglichkeit Lieder zu wählen, die „irgendwie vergessen“ oder „olle Kamellen“ sind, neu und interessant interpretiert.

Durch das Programm führte Romy Hildebrandt vom Kabarett Notenkopf, die mit viel Humor und Sangeskunst das Publikum begrüßte und die Musikgruppen ankündigte. Die Bühne war passend zu den Themen Denkmal und Kunst im Stil zwischen altmodisch und altdeutsch geschmackvoll dekoriert, und im Foyer waren Fotos der vergangenen Festivals zu sehen.

Musikalisch ging es weiter mit der „Denkste“-Projektband um Sängerin Melanie Geerlings, die mit dunkler Stimme Ohrwürmer wie "Dream A Little Dream Of Me" (Lied von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong) sang.  Außerdem dabei Thorsten Luck am Schlagzeug, Thomas Küttner am Bass und Alexander Tschakert am Klavier und mit dem Kazoo.

Der Jugendchor Hemeln stand auf der Bühne genauso wie die Mündener Band Zoe Vox  - überhaupt  nicht "Zu spät!", auch wenn sie das Lied von den Ärzten dabei hatten - und zum Schluss die Drei-Generationen-Country-, Blues- und Rock’n’Roll-Formation Challenge.

Am Ende gab es tosenden Applaus und viele lobende Worte sowohl für die Musiker als auch die Organisatoren. „Wir hatten gehofft, dass unser Konzert so ein Erfolg wird, aber damit haben wir nicht gerechnet“, so Melanie Tönnis, die genau so wie ihre Mitstreiter völlig überwältigt von dem positiven Feedback und der großen Zuschauerzahl war.

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