Seit März

Zuckerrübenaussaat in der Region Hann. Münden: „Der Boden ist reif“

Das Bild zeigt einen Traktor der ein Feld im Raum Hann. Münden pflügt.
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Zuckerrübenanbau im Altkreis Münden. Die Landwirte setzen auf Kontinuität und halten die Anbauflächen im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Die Zuckerrübe ist eine wichtige Feldpflanze in unserer Region. Die Aussaat im Bereich Hann. Münden hat bereits im März begonnen. Die Böden seien reif, heißt es.

Altkreis Münden – Sonne und ausreichend abgetrocknete Böden: In der Region herrschen optimale Aussaatbedingungen auf den Feldern für die Bestellung mit Zuckerrüben. Dabei setzen die Landwirte nach Angaben des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniederdachsen auf Kontinuität und halten die Rübenfläche im Vergleich zu den Vorjahren etwa konstant.

Nach Frost im Februar war Geduld gefragt

Nach den frostigen Temperaturen im Februar war zunächst Geduld gefragt, damit die Böden sich erwärmen und abtrocknen konnten. „Der Boden ist jetzt vielerorts reif und die Rübensamen können in die Erde. Mit Aussaaten Ende März bis Anfang April haben unsere Landwirte in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht“, sagt der Geschäftsführer des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen e.V., Dirk Wollenweber. „Die Zuckerrübe hat dann genug Zeit, sich bis zur Ernte ab September gut zu entwickeln.“

Die Zuckerrübe stehe in der Region in einer vielfältigen Fruchtfolge. Das bedeutet: Auf den Feldern werden von Jahr zu Jahr verschiedene Früchte angebaut. Durch den Fruchtwechsel werde das Bodengefüge geschützt, der Bodenabtrag reduziert und insgesamt Produktionsmittel eingespart. Die im Frühjahr gesäte Zuckerrübe lockere Fruchtfolgen mit viel Getreide auf und schaffe regelmäßig gute Voraussetzungen für die nachfolgenden Feldfrüchte.

Fabriken sind auf große Menge Zuckerrüben angewiesen

Der heimische Anbau von Zuckerrüben garantiere eine regionale Verfügbarkeit des für Verbraucher und Lebensmittelhersteller wichtigen Nahrungsmittels Zucker. „Die Zuckerfabriken in unserem Verbandsgebiet sind auf große Mengen Zuckerrüben angewiesen, um daraus die für den Markt notwendigen Zuckermengen zu gewinnen“, kommentiert Wollenweber. Auch in der aktuell volkswirtschaftlich nach wie vor angespannten Zeit leisteten die Landwirte damit ihren Beitrag zur wichtigen Versorgungssicherheit mit Grundnahrungsmitteln.

Die jetzt gesäten Rüben werden nach der Ernte von September bis Januar kontinuierlich an die Zuckerfabriken in der Region geliefert und sicherten die Zuckerversorgung für Millionen von Verbrauchern in Norddeutschland. (Christian Mühlhausen)

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