Deutsche Zentrale für Tourismus

Deutsche Märchenstraße zum beliebten Ziel gewählt - Auch Hann. Münden profitiert

Historisches Rathaus Hann. Münden
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Das historische Rathaus ist Teil der berühmten Bauwerke auf der Deutschen Märchenstraße. (Archiv)

Hann. Münden liegt an der Deutschen Märchenstraße. Das hilft, die Stadt bei ausländischen Touristen bekannter zu machen.

Hann. Münden – Die Deutsche Märchenstraße wurde in einer offenen Befragung der Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) zu den 100 beliebtesten Reiseziele bei internationalen Gästen und Besuchern wieder unter die Top-50 gewählt. Das berichtet die Pressestelle der Deutschen Märchenstraße mit Sitz in Kassel. Die Deutsche Märchenstraße konnte sich, wie im Vorjahr, auf Platz 44 positionieren.

Hann. Münden: Deutsche Märchenstraße auf Platz 44 von 100

Schloss Fürstenberg bei Holzminden im Weserbergland. Teil der Märchenstraße und Heimat eines Keramikmuseums.

Andere Plätze unter den ersten 50 belegten die Drosselgasse in Rüdesheim, die Insel Sylt und Schloss Neuschwanstein. Dabei hätten etwa 14 000 internationale Gäste an der Online-Befragung teilgenommen. Auch Hann. Münden profitiert von der Lage an der Route. Dies verdankt die Dreiflüssestadt dem Wirken von Doktor Eisenbart.

Die Straße sei ein guter, langjähriger Kooperationspartner heißt es von Matthias Biroth von der Hann. Münden Marketing GmbH (HMM). „Diese Zusammenarbeit findet nicht nur auf der üblichen Ebene als Mitgliedsort statt, sondern auch in der Mitwirkung im Marketingausschuss der Märchenstraße.“ Seit 2019 begleitet die HMM die Entwicklung der Märchenstraße mit.

Wie viele Gäste wegen oder auf dem Weg über die Märchenstraße nach Münden kommen, lässt sich nicht sagen. „Dies ist auch aktuell kein Teil unserer Gästebefragungen. Es kommt allerdings immer mal wieder vor, dass es aktiv von den Gästen erwähnt wird“, so Biroth. Die Märchenstraße habe allerdings zum Großteil ausländische Touristen als Zielgruppe.

Kooperationen vereinfachen Kommunikations ins Ausland

„Solche Kooperationen und Partnerschaften zur gebündelten Kommunikation ins Ausland sind für Städte in unserer Größe unerlässlich, da alleine kein sinnvolles Budget zur Bewerbung in den verschiedensten Zielmärkten gestemmt werden könnte“, schriebt Biroth auf Anfrage unserer Zeitung. Aktuelle Projekte im Hinblick auf Digitalisierung seien sehr „ vielversprechend und spannend“, so Biroth abschließend.

Die Marienkirche in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis/Hessen) ist auch eine der Wegepunkte der Deutschen Märchenstraße.

Die Straße schlängelt sich etwa 600 Kilometer von der hessischen Brüder-Grimm-Stadt Hanau bis nach Bremen durch Deutschland. Seit 1975 verbindet sie Orte, in denen die Brüder Grimm oder ihre Märchen beheimatet sind. Weitere Stationen der Märchenstraße in unserer Region sind Nieste, Kaufungen, der Reinhardswald, Bad Karlshafen, Fürstenberg und Holzminden. Die Route erstreckt sich dann weiter entlang der Weser über Nienburg, Verden und Buxtehude bis nach Bremen. (Jens Döll)

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