Ausgabe in den Impfzentren und Apotheken

Landkreis Göttingen: Digitaler Impfpass auch in Impfzentren

Der digitale Corona-Impfpass dient als Ergänzung zum bisherigen gelben Zettel.
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Der digitale Corona-Impfpass dient als Ergänzung zum bisherigen gelben Zettel.

Seit Montag gibt es den digitalen Impfnachweis über die Corona-Schutzimpfung nicht nur in den Apotheken, sondern auch die zentralen Impfzentren stellen ihn zur Verfügung.

Landkreis Göttingen - In der Region gehören dazu die Zentren des Landkreises in Göttingen in den Berufsbildenden Schulen II und in Herzberg am Harz sowie das der Stadt Göttingen an der Siekhöhe. Das Angebot werde sehr gut wahrgenommen, sagt Dominik Kimyon, Sprecher des Gesundheitsamtes.

„Nach dem üblichen Impfprozedere können sich die Impflinge bei eigens eingerichteten Plätzen melden. Ihre Daten werden dort eingegeben und der Code wird erzeugt“, so Kimyon weiter. Dieser Code kann dann mit dem Smartphone eingescannt werden. Gültig ist dieser digitale Impfpass nur in Verbindung mit einem Ausweisdokument. Kimyon gibt noch den Tipp, den Papier-Ausdruck des Zertifikates aufzuheben „für den Fall, dass das Handy gewechselt wird oder die App neu geladen werden muss“.

In den Impfzentren werden digitale Impfzertifikate allerdings nur zeitgleich mit der Impfung ausgestellt, informiert das niedersächsische Gesundheitsministerium auf seiner Internetseite. Bereits früher Geimpfte müssen sich das Zertifikat online oder über die Hotline des Landes abrufen. Zudem kann man es sich in einer Apotheke ausstellen lassen.

In den Apotheken im Altkreis Münden ist die Nachfrage danach auch ungebrochen. „Die Leute wollen das haben“, sagt Stefanie Schön-Heider, Inhaberin der Gaußturm-Apotheke Dransfeld. Auch ältere Menschen, die kein Smartphone haben, kämen, um sich den QR-Code ausdrucken zu lassen. Sie hätten Sorge, dass sie ihr Impfbuch, immerhin ein Dokument, verlieren könnten. Etwa 40 Kunden fragten pro Tag in ihrer Apotheke nach dem Zertifikat.

In dieser Größenordnung sei die Nachfrage auch in der Rosen Apotheke in Hann. Münden, sagt Inhaber Dr. Jens Herbort. Viele Kunden hätten zudem noch einen sehr großen Informationsbedarf, wie das alles funktioniere. Da seien die Apotheken schon stark gefordert.

Ursula Oberste-Padtberg, Inhaberin, Mündener Bahnhof-Apotheke, sagte zum Kundeninteresse, dass die Menschen zwar nicht Schlange stünden, dass es aber immer wieder Nachfragen gebe. (Jens Döll und Ekkehard Maaß)

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