Zufriedene Besucher

Dinosaurier in Münden - Wanderausstellung war im Weserpark zu Gast

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Im Fokus: Der Kopf des Tyrannosaurus Rex zählte zu den beliebtesten Fotomotiven der Ausstellung im Weserpark.

Die mobile Erlebnisausstellung "Dinosaurier - Im Reich der Urzeit" machte am Wochenende in Hann. Münden Station. Vor allem die jungen Besucher machten dabei große Augen. 

 „Boah, ist der riesig“, sagt ein kleiner Junge und zupft seinen Vater ganz aufgeregt am Ärmel. „Und was der für Zähne hat“. Mit großen Augen steht der Knirps vor dem gewaltigen Sarchosuchus imperator, dem „Super-Krokodil“, das zu seinen Lebzeiten so groß wie ein Bus wurde und heutige Krokodile wie Zwerge aussehen lässt. 

„Da haben die anderen Tiere damals bestimmt ganz schön Angst gehabt, wenn sie den gesehen haben“, sagt der Junge.

Szenen wie diese erlebte man immer wieder im Gimter Weserpark, wo die mobile Erlebnisausstellung „Dinosaurier – Im Reich der Urzeit“ am Wochenende Station machte.

Tyrannosaurus Rex bis Velociraptor waren zu sehen 

Vom sechs Meter hohen und Angst einflößenden Tyrannosaurus Rex über den aus „Jurassic Park“ bekannten räuberischen Velociraptor, den bulligen Triceratops und den etwas weniger bekannten Styracosaurus bis zu jenem Super-Kroko Sarchosuchus imperator, der sich zum Teil selbst von Dinosauriern ernährte, war alles vertreten. 

In lebensgroßen Modellen, von denen sich einige sogar bewegten und Geräusche machten.

Gewaltig: Pia (rechts) und Johanna (oben) schienen vor dem Super-Krokodil "Sarchosuchus imperator" überhaupt keine Angst zu haben. 

„Insgesamt ist das eine tolle Ausstellung“, sagte Peter Heinisch, der mit seinen beiden Kindern extra aus Kassel angereist war. Allein die Größenverhältnisse zu sehen sei „schon sehr beeindruckend“. Positiv bewertete Heinisch auch das übrige Angebot.

Fossilien aus dem Ausgrabungscamp 

„Das Ausgrabungscamp, in dem die Kinder im Sand spielen und dabei Fossilien finden konnten, der interessante Dino-Film, die vielen Spiel- und Klettermöglichkeiten und die zahllosen Fotomotive – alles super“, lobte er. Allerdings gab es auch Grund zu leiser Kritik. 

„Wenn man über das Ausstellungsgelände geht, wird man den Eindruck nicht los, dass alles etwas lieblos hingeklatscht ist“, meinte Heinisch, der sich - wie viele andere Besucher sicher auch – eine „etwas natürlichere Umgebung“ für die Urzeitriesen gewünscht hätte als nur Beton und alte Fahrzeughallen. 

„Aber da kann man bei so einem Gelände wie diesem natürlich auch nicht zaubern“, schränkte er seine Kritik ein.

Am kommenden Wochenende ist die Ausstellung „Dinosaurier – Im Reich der Urzeit“ Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem Festplatz „Mühlenanger“ im benachbarten Landkreis in der Kreisstadt Northeim zu sehen.

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