Einweihung

Hasenmelkerpfad  in Dransfeld eröffnet

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Erster gemeinsamer Gang über den neuen Hasenmelkerpfad mit der Trachtengruppe Hasenmelker und über 100 Wanderern. 

Vier Kilometer ist er lang, der am Samstag eingeweihte „Hasenmelkerpfad“ in Dransfeld. Er wurde vom Verschönerungsverein Dransfeld eingeweiht.

Mit einer gemeinsamen Wanderung, an der über 100 Menschen aus Dransfeld und Umgebung, sowie die Dransfelder Maikönigin Jule Ahlborn teilnahmen, weihte der Verschönerungsverein Dransfeld den neu geschaffenen Lehr- und Wanderpfad ein. 

Los ging es in der Parkanlage „Köterwelt“ mit einer Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Vereins, Friedrich-Georg Rehkop, der den Anwesenden eine kleine Einführung in die Dransfelder Geschichte gab, welche er an den folgenden Stationen weiter ausführte. 

Der Turm der erinnert

Er erzählte vom Mündener Tor, an das heute noch ein Turm erinnert, verriet, dass es sich beim Park zuerst um einen Thieplatz handelte, auf dem gefeiert und Recht gesprochen wurde, der Grund später zum Friedhof wurde, der aber bereits lange entwidmet ist.

Von der Parkanlage „Köterwelt“ aus gehend, führt der Hasenmelkerpfad entlang am „Wallgraben“ bis zum Spielplatz „Kestenmühlenweg“ über die „Lange Trift und den „Kantor-Forthmann-Weg“ bis zu zum Parkplatz Hoher Hagen „Gaußturm“. 

Vier Kilometer lange Strecke

Die Strecke beläuft sich auf rund vier Kilometer. Angeführt wurde die Wanderung am Samstag von der historischen Trachtengruppe „Hasenmelker“, allen vorweg der zweite Vorsitzende des Vereins, Holger Senger, mit Esel Fridolin. 

Gleich zu Beginn der Wanderung musste Holger Senger allerdings einen kleinen Umweg nehmen, denn Fridolin weigerte sich beharrlich, die kleine Brücke am Ende des Parks zu überqueren, stieß aber kurze Zeit später wieder zu der Gruppe. 

Sie erfuhren was es mit Stinkefinger auf sich hat 

Die Wanderer erfuhren von Friedrich-Georg Rehkop, was es mit dem Dransfelder Stinkefinger auf sich hat und wie es zur Namensgebung „Dransfelder Hasenmelker“ kam. An Station zwei im Bereich Kestenmühlenweg gab es eine Brotzeit mit „Dransfelder Hasenmilch“ und dem „Mittelalterlichen Stinkefinger“, ein Mettende zur rustikalen Brotscheibe mit Senf.

Unterstützt wurde die Einrichtung des Hasenmelkerpfads, an dem mehrere Informationstafeln auf die Wanderer warten, die Interessantes zur Dransfelder Geschichte verraten, historische Bilder und von Friedrich-Georg Rehkop und dem Verein zusammen gestellte Texte zeigen, von der VR-Bank Südniedersachsen im Rahmen der Aktion „Wir tun Gutes“. 

Herrlicher Fernblick

Vor dem Rückmarsch nach Dransfeld könnten die Teilnehmer von der Aussichtsplattform des Gaußturmes einen herrlichen Fernblick bis nach Kassel Wilhelmshöhe genießen. Zum Schluss gab es noch ein Quiz zum Thema Hasenmelkerpfad. 

„Für die Zukunft können wir uns verschiedenen Aktionen wie Kostümführungen oder Kooperationen am Wanderweg mit örtlichen Gastronomen vorstellen“, so Friedrich-Georg Rehkop. Der Pfad und dessen Nutzung könne immer weiter ausgebaut werden.

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