Neue Försterin Annika Meier 

Eigengewächs im Mündener Stadtwald

Wieder in Münden: Försterin Annika Meier und Hündin Alma.

Hann. Münden. Sie ist die Neue im Mündener Stadtwald. Praktisch ein Eigengewächs. Annika Meier ist Försterin und seit 1. Juli in Diensten der Stadt Hann.Münden.

„Es ist mein Traumjob“, sagt die 25-Jährige. Sie strahlt übers Gesicht und jeder sieht: Die junge Frau ist glücklich. Man nimmt es ihr ab. Wie ein Sechser im Lotto sei es, die Förster-Stelle im hiesigen Stadtwald bekommen zu haben.

Praktisch in ihrem Stadtwald. Denn Annika Meier sieht sich als Mündener Kind. Aufgewachsen ist sie in Wiershausen, später sind die Eltern mit ihr nach Gimte umgezogen.

„Im Stadtwald habe ich bereits als Kind gespielt, und jetzt darf ich hier arbeiten. Unglaublich.“ Der Stadtwald sei ihr Zuhause.

Annika Meier und ihre Chefin, die Leiterin des Eigenbetriebs, Susanne Gohde, bilden das neue Försterteam im Stadtforst. Die zweite Stelle war fast zwei Jahre lang vakant. Annika Meier ist unter anderem für die Bereiche Blümer Berg, Hedemünden und den niedersächsischen Teil um die Tillyschanze herum zuständig.

Die junge Frau wohnt in Scheden. Nach dem Studium der Fortwissenschaften und Waldökologie in Göttingen hat sie ihre Anwärterzeit im Forst bei Katlenburg absolviert. Jetzt ihre erste Försterstelle, daheim. Den Wald ökologisch sinnvoll zu bewirtschaften, sei ihre eine Herzensangelegenheit. Und ein weiteres Ziel: „Mehr Mündener wieder in den Wald zu locken.“

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