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Ein Anfang nach langer Pause – Positive Bilanz nach verkaufsoffenem Sonntag

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Von: Kira Müller

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Besucher stehen vor einem Stand in dicken Jacken mit Schals und schauen sich Bilderrahmen an.
Dicke Jacken, Schals und Sonnenschein: Trotz des kalten Wetters hatte der Frühlingsmarkt auf dem Kirchplatz in Hann. Münden am Sonntag viele Besucher. © Petra Siebert

Andreas Sadowsky, Vorsitzender der Mündener Gilde, zieht nach dem ersten verkaufsoffenen Sonntag (3. April) nach drei Jahren Pause eine Bilanz. Auch Verkäufer und Händler geben Feedback.

Hann. Münden – Nach drei Jahren Pause konnten Besucher am vergangenen Wochenende zum ersten Mal wieder an einem verkaufsoffenen Sonntag (3. April) durch die Innenstadt schlendern und shoppen. Zudem lockte der Frühlingsmarkt auf dem Kirchplatz mit kreativen Angeboten.

„Die Stadt war gut besucht – und das trotz des nicht so frühlingshaften Wetters“, zieht Andreas Sadowsky, Vorsitzender der Mündener Gilde, eine erste Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden.“ Ein durchweg positives Feedback hat der Vorsitzende von den Standbetreibern auf dem Kirchplatz und von den Geschäften der Innenstadt bekommen.

So viele Stände wie noch nie bei Frühlingsmarkt

„Es war ein guter erster verkaufsoffener Sonntag – aber mit Potenzial nach oben“, sagt Sadowsky. „Aber es war ein Anfang nach so einer langen Pause.“ Ein Großteil der Geschäfte in der Innenstadt hat am verkaufsoffenen Sonntag teilgenommen, und auch der Frühlingsmarkt wurde laut Sadowsky gut angenommen.

Mit über 20 Ständen auf dem Kirchplatz hatten Besucher eine große Auswahl an beispielsweise Osterdeko, Handwerkskunst und Schmuck. Und auch die „Kleinsten waren mit einem Karussell gut versorgt“, so Sadowsky. Eine solch große Zahl an Ausstellern habe es auf dem Frühlingsmarkt so noch nicht gegeben.

Maskenpflicht im Einzelhandel entfällt – viele Kunden lassen Masken auf

Nach den neuen Corona-Regeln, gilt auch im Einzelhandel in Hann. Münden seit Sonntag keine Maskenpflicht mehr.

Wie Andreas Sadowsky in seinem eigenen Geschäft, dem Sport-Treff, festgestellt hat, ist die Meinung zur entfallenen Maskenpflicht gespalten. Einige der Besucher hätten die Maske aufgelassen, andere seien froh gewesen, sie absetzen zu dürfen.

Auch bei dem Modegeschäft MC Moden ist das Aufsetzen der Maske den Kunden selbst überlassen. „90 Prozent der Kunden setzen die Maske aber auf“, sagt Julia Rau, Mitarbeiterin von MC Moden. Je nachdem, wie viele Kunden im Laden sind und wie eng der Kontakt bei der Beratung ist, entscheiden sie, ob die Maske aufgelassen oder abgesetzt werden kann.

„Wir wollen nicht, dass sich jemand unwohl fühlt“

„Wir sind da flexibel und kommunizieren mit unseren Kunden. Wir wollen schließlich nicht, dass sich jemand unwohl fühlt“, sagt die Mitarbeiterin. Dass die Besucher die Masken aufgelassen haben, sei gut gewesen, denn bei ihnen waren am verkaufsoffenen Sonntag viele Kunden gewesen.

„Wir haben um 12 Uhr geöffnet und hatten zehn Minuten später schon die ersten Kunden“, sagt Rau. „Bis 17 Uhr war der Laden dann durchgehend voll.“ Allerdings habe sie das Gefühl gehabt, dass wenig „Bummler und Gucker“ unterwegs gewesen seien; die Kunden wären gezielt gekommen, um Kleidung zu kaufen.

Dennoch sagt sie: „Von unserer Seite war das ein ganz toller verkaufsoffener Sonntag – trotz des kalten Wetters.“

Weitere verkaufsoffene Sonntage sind geplant

Der nächste verkaufsoffene Sonntag sei erst einmal noch vorsichtig im Juni, bei dem Festival Hann. Münden Live, geplant. Durch die Corona-Pandemie sei es aber schwierig einzuschätzen, ob das Festival und der damit verbundene verkaufsoffene Sonntag tatsächlich stattfinden könne. Weitere verkaufsoffene Sonntage seien aber auf jeden Fall in Planung, betont Sadowsky. (Kira Müller)

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