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Eine besinnliche Auszeit: „Drei Generationen Streich“ in der St. Blasius Kirche in Münden

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Von: Margitta Hild

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Tolle Stimmung beim „Drei Generationen Streich“ in der St. Blasius Kirche Hann. Münden.
Tolle Stimmung beim „Drei Generationen Streich“ in der St. Blasius Kirche Hann. Münden. © Margitta Hild

Zahlreich waren Besucher der Einladung zum Konzert „Drei Generationen Streich“ in die Hann. Mündener St. Blasius-Kirche gefolgt. Dabei werden Kinder gesucht, die Lust haben, ein Instrument zu lernen.

Hann. Münden – Zusammen mit den „Streichhölzern“ schenkten sie den Konzertbesuchern eine kleine besinnliche Auszeit. Um es mit einem einzigen Wort zu beschreiben: zauberhaft.

Die musikalische Leiterin Heike Catalán, begrüßte die Gäste, stellte das Programm vor. Es war ein buntes Programm, da sie mit den Kindern bereits im Sommer schon angefangen hatte, die Lieder für diesen Abend zu üben. Daher war es kein reines Weihnachtskonzert, denn man könne nicht schon im Sommer anfangen Weihnachtslieder zu üben.

Besucher wollten in St. Blasius Kirche Atmosphäre noch länger genießen

„Es sind heute alle Kinder dabei, auch die, die erst seit drei-vier Monaten Geige spielen und ich finde es ganz toll, dass alle mit dabei sind“, so Catalán. Und wenn mal ein kleines Missgeschick passieren würde, würden sie einfach noch einmal von vorne anfangen. Es sei eben auch schwer, in einer so großen Kirche zu spielen.

Das Orchester eröffnete das Konzert mit dem „Reisequintett“ von Kurt Schwaen, es folgten musikalische Vorträge in unterschiedlichen Konstellationen mit Kinderliedern, Stücke wie „Suzuki-Allegro“, „In a garden“, „Fiddlers on stage“ und natürlich auch zum Ende ein Potpourri an Weihnachtsliedern, die vom kompletten Orchester gespielt wurden.

Eine gute halbe Stunde genossen die Konzertgäste dieses kleine aber feine Konzert, während das spärliche Tageslicht draußen vor der Kirche wich. So recht wollte nach dem Verklingen des letzten Tons niemand aufstehen und diese Harmonie des Moments verlassen. Nachdem der Applaus verklungen war, wurden die jungen Spieler umarmt und gelobt, auch die Erwachsenen standen vielfach noch zusammen und zögerten das Gehen mit einem Plausch hinaus, um die tolle Atmosphäre noch ein wenig länger zu genießen.

„Es wäre schön, wenn mehr Kinder mitspielen würden“

Heike Catalán ist Violinpädagogin mit Staatsexamen und lebt seit sechs Jahren in Hann Münden. Davor lebte sie über 20 Jahre in Chile und hatte davon die letzten 15 Jahre eine Professur für Violine und Kammermusik an der katholischen Universität von Valparaiso, bevor sie aus privaten Gründen nach Deutschland zurückkehrte.

Nach dem Konzert meinte sie: „Es wäre schön, wenn mehr Kinder mitspielen würden“. Gerne können Kinder, circa ab dem siebten Lebensjahr ein Streichinstrument lernen. Wer Interesse hat, kann sich bei der musikalischen Leiterin Heike Catalán melden. (Margitta Hild)

Kontakt per Mail: heike_catalan@icloud.com

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