Eigentümer zeigten ihre Häuser

Tag der Städtebauförderung: Eine Oase im Hinterhof

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Maler Siegfried Lotze stellte seine Arbeiten im Hinterhof des Fachwerkhauses in der Radbrunnenstraße aus, das Architektin Christa Lotze nach ihren Plänen saniert hat. Der Maler zeigte auch ein Bild vom Hagelturm (im Hintergrund), der auch vom Hof aus zu sehen ist.

Hann. Münden. Was sich so hinter mancher Fachwerkfassade verbirgt, konnten die Besucher der Mündener Innenstadt am Samstag beim ersten bundesweiten Tag der Städtebauförderung entdecken.

Die Stadt beteiligte sich an dem Tag, Mitarbeiter der Verwaltung hatten Hauseigentümer dafür gewonnen, ihre Türen zu öffnen.

Das Haus von Architektin Christa Lotze in der Radbrunnenstraße beispielsweise hat mehr zu bieten als eine hübsche Fassade. Der Hinterhof des aufwändig sanierten Hauses gleicht einer kleinen Oase. Er ist hübsch begrünt, von allen Seiten in Holz und Glas gekleidet, den Großteil des Tages in Sonne getaucht, grenzt an die Rückseite eines zur alten Stadtmauer gehörenden Turmes und außerdem ist der Hagelturm vom Hof aus zu sehen.

Am Samstag präsentierte außerdem der Künstler Siegfried Lotze seine Bilder im Atelier und stellte auch im Innenhof aus. Es gab Landschaften in Öl und Acryl zu sehen, darunter viele Motive aus Hann. Münden, gemalt in verschiedene Techniken und bemerkenswerten Farbgestaltungen, mal realistisch, mal expressionistisch. Viele weitere Mündener Künstler zeigten ihre Kunstwerke in sanierten Fachwerkhäusern in der Stadt. Zu sehen waren neben Malereien auch Fotos, Textil-Kunst und Werke aus Holz, sowie Glaskunst und Skulpturen.

Das Lesenetzwerk präsentierte Geschichten rund ums Thema Häuser im Gewölbekeller in der Petersilienstraße 2, im Haus von Armin Bertram. Auch die umweltfreundliche Energieversorgung und mögliche Fördermittel waren Thema beim Tag der Städtebauförderung. Die Besucher konnten sich im Haus von Familie Albrecht-Engel in der Straße Vor der Burg über die Vorteile eines Blockheizkraftwerks informieren.

Auf dem Szeneplatz zwischen Rathaus und Kirche gab es einen Infostand der Stadtverwaltung, mehrfach fanden Stadtführungen durch die Sanierungsgebiete statt und der städtische Experte für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Burkhard Klapp, informierte die Besucher. (zwh)

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