Eisenbarths treffen Eisenbart: Weltsippenverband zu Besuch in Hann. Münden

Führung mit dem Namensvetter: Die Mitglieder der Eisenbarth-Sippe ließen sich von Jürgen Flentje als Doktor Eisenbart Hann. Münden zeigen. Foto: Siebert

Hann. Münden. Sie heißen alle, wie der berühmte Wanderarzt, der in Münden starb: Eisenbart. 33 Mitglieder des Sippenverbandes besuchten Hann. Münden.

„Es ist schon beeindruckend, wie vielfältig Doktor Eisenbart hier in Hann. Münden auftaucht“, meinte Doris Eisenbarth, die zusammen mit 33 Frauen und Männern mit dem Namen Eisenbarth, Eisenbart, Isenbart oder Isambert drei Tage in der Dreiflüssestadt zu Gast war. Ehemann Willi Eisenbarth ist der Präsident des „Eisenbarth-Weltsippenverbandes“.

Europaweit unterwegs

Alle zwei Jahre treffen sich Mitglieder (seit 1990 ein Verein) zu Pfingsten irgendwo in Europa, für viele ist es schon eine lieb gewonnene Tradition.

„Eisenbärthe“ unter anderem aus Berlin, Celle, Köln, München, Augsburg, Recklinghausen, Oberviechtach, Aaalen und Lahnstein waren dabei. Am weitesten angereist (900 Kilometer) waren Elisabeth und Manfred Eisenbarth aus Berg in Niederösterreich. Prozentual gesehen leben in dem Ort die meisten Eisenbarth-Familien, nämlich 38.

Viele der Gäste waren das erste Mal in der Sterbestadt des berühmten Wanderarztes. Begeistert waren sie nicht nur von den Eisenbart-Figuren an den Ortseingängen und dem Doktorwerder, der Eisenbart-Sprechstunde, der Grabstätte an der Aegidius-Kirche und der Figur am Sterbehaus, sondern auch von den vielen Eisenbart-Stadtführern, dem Glockenspiel, dem gleichnamigen Hotel, dem Bier und dem Rathausplatz, der Doktor Eisenbart gewidmet wurde. Sie besuchten auch das Theaterstück der Doktor-Eisenbarth-Spielgruppe im historischen Packhof. Viele der Gäste befanden, dass dies eine sehr eindrucksvolle Aufführung gewesen sei und mal ganz anders als die üblichen Darstellungen des Doktor Eisenbart.

Natürlich stand auch eine Stadtführung mit Doktor Eisenbart (Jürgen Flentje) an. Bei den abendlichen, gemütlichen Beisammensein stellte manch ein Eisenbarth fest woher seine Ahnen kamen und ob er etwa mit „dem Doktor Eisenbart“ verwandt ist. Ein direkter Nachfahre des berühmten Doktors ist allerdings noch nicht gefunden worden

Eisenbarth-Treffen führten die Eisenbarth Familien bislang nicht nur in deutsche Städte, sondern auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Ungarn und Frankreich. (zpy)

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