A 7: Ende der Woche ist die Werratalbrücke wieder frei

Foto: Krischmann

Hann. Münden. Auto- und Brummifahrer können aufatmen: Bis spätestens Freitag, 2. Oktober, werden die Bauarbeiten auf der Autobahn 7 im Bereich der Werratalbrücke abgeschlossen sein.

„Dann ist die A 7 in beiden Richtungen wieder komplett dreispurig befahrbar“, sagte Bauingenieur Reinhard Wege von der Landesbehörde für Straßenbau Verkehr in Bad Gandersheim. Er leitet das Sachgebiet Konstruktiver Ingenieurbau.

Zurzeit seien die Straßenbauer dabei, die Baustellensicherung abzubauen und die Verkehrsführung vorzubereiten. Das werde zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen, da beispielsweise auch die Gleitwände beseitigt werden müssen. Wie Wege erläuterte, haben die Straßenbauer die Deckschicht der Süd-Fahrbahn auf der Werratalbrücke komplett erneuert. In Richtung Norden seien auf der Hauptfahrbahn, das ist die vor allem von Lkw befahrene rechte Spur, Spurrillen beseitigt worden. Die Kosten betrugen rund 500.000 Euro, finanziert vom Bund.

Die Arbeiten seien unaufschiebbar gewesen, die Süd-Fahrbahn habe viele Löcher aufgewiesen und die Spurrillen seien bei Nässe ein Unfallrisiko, so Wege. In Südniedersachsen werde es auf der A 7 vorerst keine weitere Baustelle geben.

Staus sind mit Beginn der Baustelle am 7. September an der Tagesordnung. Gestern Morgen waren es Richtung Süden vier Kilometer. Für Berufspendler ist es unberechenbar, ob sie pünktlich zur Arbeit kommen. Sie müssen deutlich mehr Zeit einplanen.

Bei einer Belastung von rund 70.000 Kraftfahrzeugen täglich auf diesem Abschnitt seien bei nur zwei Fahrspuren Staus unvermeidbar, meint Polizeihauptkommissar Bernd-Peter Ahlborn, stellvertretender Leiter der Autobahnpolizei in Göttingen. Die Unfälle im Baustellenbereich würden ausgewertet, so Ahlborn. Der Laubacher Berg sei nicht der Unfallschwerpunkt, sondern vielmehr die Bereiche davor und dahinter, so Ahlborn.

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