Bundesversammlung des Kyffhäuserbundes in Hann. Münden: Lob für Engagement

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Die Ehrengäste: Wilhelm Forster (Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr Landesverband Niedersachsen), Günter Lach (Vorsitzender des Kyffhäuserkreisverbandes Helmstedt und Vorsfelde), Mündens Bürgermeister Harald Wegener, Landtagsabgeordneter Ronald Schminke, Landtagspräsident Bernd Busemann, Kyffhäuser-Präsident Heinz Ganz, Vizepräsidentin Angelika Jahns, Martin Gebauer (Bezirksvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes Niedersachsen Süd) und Steffen Ezell, Vizepräsident des Bundes Deutscher Schützen (von links). 

Hann. Münden. Delegierte der gemeinnützigen Organisation trafen sich zur Bundesversammlung im Hotel Freizeit Auefeld in Hann. Münden.

„Der Kyffhäuserbund ist mir schon seit meiner frühesten Jugend ein Begriff“. Das machte Bernd Busemann (CDU), Präsident des Niedersächsischen Landtages, am Samstag in seiner Festansprache zur Bundesversammlung des Kyffhäuserbundes im Hotel Freizeit Auefeld deutlich. „Damals“, so Busemann, „ gab es in jeder anständigen Dorfkneipe in Niedersachsen einen Spendenkasten zur Unterstützung von Kriegsversehrten und Hinterbliebenen“.

Der Politiker ging in der Rede auf die Entwicklung des Volksbundes von der Gründung bis heute ein, ließ aber dabei auch nicht die zurzeit herrschende politische Situation nicht außer Acht.

Zuvor hatte Heinz Ganz aus Scheden, Präsident des Kyffhäuserbundes und Vorsitzender des Landesverbandes Südhannover-Braunschweig, die Gäste begrüßt und der Feuerwehrkapelle Varlosen für die musikalische Begleitung gedankt.

Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener betonte in seinem Grußwort, „mit 200 Jahren Tradition Ihres Volksbundes haben Sie sich selbst ein Denkmal gesetzt. Werte und Normen sind Ihnen ebenso wichtig wie mir“. Er hob hervor, dass die Arbeit in den Verbänden vielfältig und wichtig sei für die Mitglieder, aber auch für alle Menschen, die Unterstützung benötigen.

Der Mündener Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD) nannte den Kyffhäuserbund einen wertvollen Träger der Völkerverständigung, der einen langen Weg gegangen ist. Er lobte die Pflege des Heimatgedanken und stellte fest, dass die Mitglieder eine verlässliche Größe in vielen starken Gemeinschaften mit anderen Vereinen gemeinsam sind. „Wie viel ärmer wären unsere Dörfer ohne diese starke Vereinskultur?“ (zpy)

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