17 mal erfolgreich zum Reitabzeichen in Lippoldshausen

Legten ihre Prüfung zum Reitabzeichen ab: (von links) Nora Duchac, Heidi Dörler, Emilia Gundlach, Janine Küstler, Giulia Schucht, Lara Führding, Hannah Flentje, Falk Eilers, Tomke Fette, Finja Eilers, Katharina Schmidt, Hanna Gohde, Stefan Quer, Patricia Duchac, Tina Regensburg, Klaus Storbeck, Miriana Minde, Tess Braun, Jasmin Lemke, Celine Halfmann, Kristin Scholand und Katharina Knobel. Foto: Privat

Lippoldshausen. Mit dem Pferd während eines Wettkampfs über die höchsten Hindernisse springen und am Ende die Siegerschleife in den Händen halten: Damit man n den Turniersport einsteigen kann, braucht es das Reitabzeichen (RA), das 17 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nun in der Reithalle Lippoldshausen erworben haben.

„Die erste Stufe ist das RA 10, das sogenannte Steckenpferd, das höchste Abzeichen ist das RA 1“, sagt Patricia Duchac, Besitzerin und Reitlehrerin des Ausbildungsstalls Duchac in Lippoldshausen. Der Schwierigkeitsgrad steigt dann von Mal zu Mal. Ab RA 5, mit dem man dann auch in die Turniere starten kann, gibt es in der Prüfung Wertnoten in den Disziplinen Springreiten, Dressurreiten und in der Theorie, die hier von den professionellen Turnierrichtern Klaus Storbeck und Heide Dörler genau begutachtet wurden: „Es werden während der Prüfung Sitz und Einwirkung auf das Pferd beurteilt, wie harmonisch zum Beispiel der Parcours absolviert wird. Es muss einfach aussehen“, sagt Duchac, die den Lehrgang auch gleitet hat.

Die beste Prüfung legte die 21-jährige Jasmin Lemke mit den Wertnoten 7,4 in der Dressurprüfung und einer 8,5 im Springen ab. „Bei den Stufen RA 10 bis 6, den Motivationsabzeichen, gibt es noch keine Wertnoten, trotzdem müssen auch hier die Teilnehmer zum Beispiel zeigen, dass sie Schritt, Trab und Galopp beherrschen“, erklärt Patricia Duchac.

Die jüngste Teilnehmerin war an diesem Tag die vierjährige Emilia Gundlach, die ihr erstes Abzeichen absolvierte. „Während des Reitunterrichts schätzen wir den Kenntnisstand der Schüler ein und können so eine Empfehlung geben, ob sie die Prüfung machen können“, erzählt die Reitlehrerin.

Um auch die Grundlagen der Pferdehaltung zu beherrschen, ist ab RA 5 ein Basispass in Pferdekunde notwenig, den sechs Reiter nach einem zehntägigen Lehrgang auf der Reitanlage abgelegt haben.

„Hier ging es unter anderem um die richtige Haltung, Fütterung, das Wissen um den Körperaufbau des Pferdes, aber auch um das richtige Verladen beim Transport der Tiere, was dann abgeprüft wurde“, erklärt Patricia Duchac.

In ihrem Stall in Lippoldshausen werden sowohl Sportpferde als auch Reitschüler ausgebildet.

Neben dem Anfänger- und Fortgeschrittenenunterricht mit Schulpferden, gibt es auch die Möglichkeit, mit einem eigenen Pferd an den Lehrstunden teilzunehmen. (meb)

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