Dokumenta-Jahre übertroffen

Bilanz für das Tourismusjahr 2019 und Ausblick auf 2020

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Zahlen stimmen positiv: Hann. Münden blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr für den Tourismus. 

Die Erlebnisregion Hann. Münden blickt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2019 zurück, aber vor dem Hintergrund der Coronakrise auch auf ein ungewisses Jahr 2020.

Die Ankunfts- und Übernachtungszahlen belegten, dass im vergangenen Jahr ein überaus erfolgreiches Jahr gewesen sei, sagt Matthias Biroth, Geschäftsführer der Hann. Münden Marketing GmbH (HMM).

Die Statistik für Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn Betten weist für das vergangene Jahr 96 045  Ankünfte und 182 535 Übernachtungen aus. Das sind mehr als in den documenta-Jahren 2012 und 2017. Auch die direkten Vorjahre seit 2016 werden übertroffen.

Der Blick auf das restliche Jahr 2020 sieht allerdings vor dem Hintergrund der Coronakrise eher düster aus. „Wichtig ist jetzt schon mal zu betonen, dass wir aufgrund der aktuellen Situation 2020 einen starken Rückgang der Zahlen erleben werden“, so Biroth gegenüber unserer Zeitung. „Je nachdem, wie lange sich die Situation zieht und welche Hilfsmaßnahmen ergriffen werden, werden wir noch mit ganz anderen Problemen in der Zukunft zu kämpfen haben“. Unklar sei auch, welche Veranstaltungen es überhaupt geben könne.

Zur Jahreshauptversammlung in der ersten Märzwoche, als noch nicht klar war, zu welchen Einschränkungen es kommen würde, gab es noch eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die geplant waren. Im Mai beispielsweise war das Bierfest in einer größeren Form geplant. Auch das Feiertagsshopping, das Dielengrabenfest sowie Bauern- und Weihnachtsmarkt sollten gemäß den Planungen stattfinden, dann aber kam die Coronakrise mit Kontaktbeschränkungen und Verboten von Großveranstaltungen.

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