Zum ersten Mal mit Unterstützung aus Hemeln

Erntedankfest in Bursfelde: Dank für Speis und Trank

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Ein Hingucker: So schön war der herbstlich geschmückte Altar in der Klosterkirche zum Erntedankfest in Bursfelde. e Kuri

Bursfelde. Der Herbstmarkt zum Erntedankgottesdienst im Kloster Bursfelde fand erstmals mit Unterstützung aus Hemeln statt.

Sowohl Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn als auch Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim, Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, möchten diese gute Nachbarschaft auch zukünftig weiter pflegen.

Der Ort sei nicht nur ein besonderer Treffpunkt wegen der historischen Klosterkirche und der seit 2012 zugehörigen Pilgerherberge, sondern auch wegen der Menschen, die diesen Ort beleben. Dazu gehören auch viele Ehrenamtliche, die sich von Ostern bis Oktober um das Wohl der Pilger kümmern.

Die Türen der Klosterkirche und der Pilgerstätte standen den Gästen des Herbstmarktes offen. Viele nutzten die Gelegenheit zu einstündigen Führungen durch das Kloster.

Gesund und lecker: Elias (links) informierte sich als Honig-Tester am Stand von Friederike Kaiser von der Imkerei Oberweser.

Im Klostergarten hatten die Landfrauen aus Hemeln neben Bratwurst und Getränken Kartoffelpuffer mit frischem Apfelmus zubereitet. Friederike Kaiser von der Imkerei Oberweser informierte über die Arbeit mit Bienen und hatte vielerlei Sorten Honig zum Kosten dabei.

Den Apfel zum Mitnehmen gab es kanisterweise als erntefrischen, gepressten Apfelsaft.

Die Apfelernte war gut in diesem Jahr. Doch keinesfalls sei eine gute Ernte selbstverständlich. Im Gegenteil bangten bei schlechter Ernte noch vor 100 Jahren viele Bauern um ihre Existenz.

Das verdeutlichte Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim in seiner Predigt im Erntedankgottesdienst. Auch wenn man heute sein Brot und seine Kartoffeln problemlos im Supermarkt kaufen könne, aufgrund des heißen Sommers wäre doch jedem einzelnen bewusst geworden, was Ernteausfälle für Mensch und Tier bedeuten können. Danken habe mit Gedenken zu tun. Jeden Tag aufs Neue einen kurzen Moment innezuhalten, mit einem Gedanken der Dankbarkeit an Gott – den sollte sich jeder nehmen, um seine Perspektive auf die Dinge neu auszurichten, so Reichenheim.

Klaas Grensemann bleibt im Kloster

Während des feierlichen Dankgottesdienstes dankte der Förderkreis Kloster Bursfelde e. V. Diakon Klaas Grensemann für seine vorbildliche und langjährige Mitarbeit im Kloster Bursfelde. Er hat die zum Kloster zugehörige Pilgerherberge in Projektarbeit mit Ehrenamtlichen zu einem besonderen Ort der Spiritualität gemacht. Bis August war Grensemann in der Projektarbeit mit einer halben Stelle am Kloster beschäftigt. 

Er bleibt: Nach abgeschlossener Projektarbeit widmet sich Klaas Grensemann jetzt neuen Aufgaben im Geistlichen Zentrum Kloster Bursfelde.

Der Förderkreis hatte über fünf Jahre die andere Hälfte zur vollen Stellenbesetzung aus Spenden zusammengetragen. Mit einem eigens kreierten Ortsschild „Klasshütte“, angelehnt an den Nachbarort Glashütte, bedankte sich der Förderkreis bei Klaas Grensemann, der versprach, das Schild würde einen Platz in seinem neuen Büro finden. Der Diakon bleibt dem Geistlichen Zentrum des Klosters als Mitarbeiter erhalten. Als Referent mit nun voller Stelle wird er sich für Spiritualität junger Erwachsener und für das Kloster Bursfelde einsetzen.

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