Unterkunft mit moderner Technik

Hann. Münden: Erster Blick ins neue Feuerwehrgerätehaus in Hedemünden

Die Schränke sind schon beschriftet: Hedemündens Ortsbrandmeister Lutz Hannemann freut sich über die Ausstattung im neuen Feuerwehrgerätehaus.
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Die Schränke sind schon beschriftet: Hedemündens Ortsbrandmeister Lutz Hannemann freut sich über die Ausstattung im neuen Feuerwehrgerätehaus.

Hann. Münden – Das neue Feuerwehrhaus in Hedemünden (Landkreis Göttingen) ist am Freitag in Betrieb gegangen.

Hann. Münden – Stadtbrandmeister Dieter Röthig und Bürgermeister Harald Wegener betonten, dass eine offizielle Eröffnungsfeier geplant werde, sobald dies die Coronalage zulasse. Das neue Feuerwehrgerätehaus ist insgesamt rund 1000 Quadratmeter groß, die Nutzfläche beträgt 778,46 Quadratmeter. Das Projekt wurde von der Immobilienverwertungsgesellschaft Hann. Münden (IVM) als Bauträger umgesetzt. Die Baukosten beliefen sich auf 2,3 Millionen Euro.

„550 Tage sind seit dem Spatenstich vergangen, viele bürokratische Hürden wurden genommen“, sagte Hedemündens Ortsbrandmeister Lutz Hannemann. Der Bezug des neuen Stützpunktes in der Mündener Straße in Hedemünden sei wegen der Corona-Pandemie nur im kleinsten Rahmen möglich gewesen.

„Ich wünsche den Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Hedemünden in den neuen Räumen viel Freude und Erfolg in der Ausbildung. Möge der Heilige Sankt Florian seine schützende Hand darüberlegen“, teilte Hann. Mündens Stadtbrandmeister Dieter Röthig mit.

Sowohl er als auch Lutz Hannemann hoben das besondere Engagement des ehemaligen Ortsbrandmeisters Markus Klaus hervor: „Ohne ihn wäre das alles so nicht möglich gewesen, da steckt viel Herzblut drin. Ein großer Dank dafür.“

„Ich danke allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt zu realisieren“, lobte Hedemündens Ortsbürgermeister Udo Bethke. Das alte Feuerwehrhaus habe nicht mehr den heutigen baulichen Ansprüchen entsprochen. So hätten die neu angeschafften Feuerwehrfahrzeuge kaum noch in die alte Halle gepasst.

Die technische Ausrüstung und der bauliche Zustand sei nun auf dem neuesten Stand und die Stützpunktpunktfeuerwehr Hedemünden sei für die Zukunft gerüstet. Der Stadtentwicklungsausschussvorsitzende Kurt Koppetsch bedankte sich insbesondere bei der IVM, ohne die die Stadt das Projekt nicht hätte stemmen können.

Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener erklärte, er freue sich sehr für die Feuerwehr im gesamten Werratal und ganz besonders für die Hedemündener.

Begutachteten das neue Feuerwehrhaus in Hedemünden: Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener (von links), Kurt Koppetsch (Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss), Udo Bethke (Ortsbürgermeister Hedemünden), Marc Pfütz (Immobilienvermietungsgesellschaft Münden IVM), Ortsbrandmeister Lutz Hannemann und Jens Steinhoff (IVM).

Bei einem Rundgang durch das neue Gerätehaus hob Ortsbrandmeister Lutz Hannemann die Vorzüge des Gebäudes hervor: So gebe es nun genügend Platz für die Jugendfeuerwehr. Dazu kommt ein großer Besprechungsraum, der bei Bedarf durch Trennwände vergrößert werden kann, Büros, Sanitärräume und Kochgelegenheiten.

Der Zugang für die Feuerwehrleute erfolge über den hinteren Teil des Gebäudes. Mit einem Chip lasse sich die Tür öffnen, erklärt Hannemann. Das sei wichtig, um An- und Abfahrt zu trennen und kreuzende Verkehre zu vermeiden. „Auch das ist ein Quantensprung im Vergleich zum alten Gerätehaus“, lobt er.

Auch moderne Netzwerk- und Kommunikationstechnik stehe den Feuerwehrkräften in dem neuen Gebäude zur Verfügung. (Thomas Schlenz)

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