25 Jahre als Erzieherin

Erzieherin Veronika Seute verabschiedet sich aus Lippoldshausen

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Veronika Seute (Mitte) geht nach 26 Jahren als Erzieherin nun in den Ruhestand. Der DRK-Kindergarten verabschiedete sie.  

Zum Abschied gab es viele Tränen: Über 26 Jahre war Veronika Seute als Erzieherin im Einsatz, die letzten fünf Jahre davon in Lippoldshausen. 

Die Erzieher im DRK-Kindergarten Lippoldshausen mit ihrer Chefin Britta Greil, die Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Petra Reußner sowie die Elternvertreter Lisa Klesser-Hujahn, Melanie Schröder und Franziska Ross haben Veronika Seute mit warmen Worten, bunten Blumen, einem Lied, einem Gedicht und einer „Auszeitbank“, auf dem sich die Kinder mit Handabdrücken verewigt haben, in den Ruhestand verabschiedet.

„Sie sind seit 1993 beim DRK als Erzieherin eingestellt – damals als Zweitkraft“, erinnerte in ihrer Ansprache die DRK-Kreisgeschäftsführerin Petra Reuß, die Seute für ihren jahrelangen Einsatz dankte.

Das seien damals noch herrliche Zeiten gewesen, als man zur Unterstützung der Erzieher auf Zweitkräfte zurückgreifen konnte – heute reiße man sich um jeden Erzieher, um die Stellen zu besetzen.

Die Lippoldshäuser DRK-Kindergartenleiterin Britta Greil erinnerte ihre Kollegin daran, dass sie eigentlich nur zwei Jahre in Lippoldshausen bleiben wollte – es wurden dann fünf.

Gemeinsam sei man neue Wege gegangen – aus „Frau Seute“ wurde für die Kinder „Veronika“ -, ohne dass man alte Werte außer Acht gelassen und beispielsweise auf Regeln und Tischsitten geachtet habe. Immer seien es nicht „die Kinder“, sondern „unsere Kinder“ gewesen, berichtete Greil.

Ob Namen oder Telefonnummern von Eltern – Veronika wusste sie alle.

Die Erzieherinnen Carmen Erdmann und Alexandra Bock gaben Anekdoten und Erlebnisse aus den vergangenen Jahren zum Besten – Veronika sei eine tolle Kollegin und gute Freundin.

Als Geschenk erhielt die künftige Rentnerin eine bunte Bank überreicht. Die, so sagte Seute, komme in den Garten unterm Walnussbaum, wo sie fortan mehr Zeit zum Spielen mit ihren Enkeln verbringen möchte: „Ich bin überwältigt und möchte Euch jetzt alle ganz fest drücken. Ihr seid alle einen Teil meines Lebens mit mir gegangen.“

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