Gehweg seit 2010 gesperrt

Ex-Schleifmittelfabrik Münden: Absperrgitter sollen verschwinden

Es kommt Bewegung auf: Architektin Sandra Juwig vom Architekturbüro Volkmar begleitet vor Ort die Reparaturarbeiten am Dach. Foto: Bytom/nh

Hann. Münden. Es tut sich was bei der ehemaligen Schleifmittelfabrik C.F. Schröder in Neumünden.

Die seit November 2010 aus Sicherheitsgründen von der Stadtverwaltung verordneten Absperrgitter auf dem Gehsteig vor der ehemaligen Schleifmittelfabrik C.F. Schröder an der Bundesstraße 3 (Wilhelmshäuser Straße) könnten bald Vergangenheit sein, teilt Julia Bytom mit, Pressesprecherin der Stadt.

Architektin vor Ort

Der Frankfurter Unternehmer Günter Rothenberger habe die Arbeiten am Dach des Gebäudes in Auftrag gegeben, um ein Entfernen der Absperrgitter in den freigegebenen Bereichen möglich zu machen. Sandra Juwig vom beauftragten Architekturbüro Thomas Volkmar war vor Ort, um mit Dachdeckermeister Karsten Buder das aktuelle Vorgehen abzustimmen.

Bürgermeister Harald Wegener sagt dazu: „Es ist mein Ziel, gemeinsam mit Herrn Rothenberger und unserer Stadtverwaltung möglichst zeitnah den störenden Bauzaun auf dem Gehweg entfernen zu lassen.“

Architektin Sandra Juwig nannte Ende April als einen möglichen Termin. Dazu wird es notwendig sein, einen Hubsteiger einzusetzen, um die Arbeiten zeit- und kostengünstig abzuarbeiten.

Bürgermeister Wegener zeigte sich sehr erfreut über konstruktive Gespräche mit den Ansprechpartnern im Rothenberger Familienimperium. In diesen habe er um eine „zeitnahe Realisierung des Abbaus der Absperrgitter“ gebeten. Wegener: „Ein Abbau eines Großteils der Absperrgitter und eine Rückführung des gesperrten Fußgängerüberweges vor Beginn der Freibadsaison, wäre eine große Hilfe für die Sicherheit vieler Bürger beim Überqueren der B3 mit Ziel Freibad.“

Sehr positiv bewertet der Bürgermeister die Planungen im Hause des Investors. Dort seien mittlerweile vorliegenden Konzepte für die gesamte Liegenschaft in der Prüfung.

Hier könne nur ein schlüssiges Gesamtkonzept erfolgreich sein. Aktuell seien jetzt die Ausschreibungen zur Teilsanierung des benachbarten Villengebäudes am Laufen, um auch dort den Verfall zu stoppen. In der Folge könnte dann vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt die teilsanierte Villa separat oder im Gesamtkonzept eine Wiederbelebung erfahren. Das scheine, so Harald Wegener, die beste aller Lösungen zu sein. (red/awe)

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