Statiker prüfen

Hann. Münden: Weitere Abrissarbeiten an der Brandstelle -Rosenstraße gesperrt

Nach dem großen Brand gehen die Räumarbeiten an den drei zerstörten Gebäuden in Hann. Münden weiter.
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Nach dem großen Brand gehen die Räumarbeiten an den drei zerstörten Gebäuden in Hann. Münden weiter.

Nach dem schweren Brand in der historischen Altstadt bleibt eine Straße weiterhin gesperrt. Aktuell beraten Statiker und Polizei das weitere Vorgehen.

Hann. Münden – Wie es auf der Brandstelle an der Rosenstraße in Hann. Münden weitergeht, bestimmen derzeit die Statiker und die Polizei. „Die Ermittler stehen bereit“, sagt Jasmin Kaatz, Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen.

Sie warteten auf das Signal der Statiker, um das Areal des ehemaligen Schuhhauses Rösel betreten zu können. Noch immer ist die Ursache für das Großfeuer vom 6. November unklar. Die Spurensuche vor Ort soll Klarheit bringen.

Nach Brand: Umfang der Abrissarbeiten wird derzeit geprüft

Wenn die Ermittler wiederum ihre Arbeit abgeschlossen und den derzeit beschlagnahmten Brandort freigegeben haben, sollen die notwendigen Abrissarbeiten nach Angaben von Julia Bytom, Sprecherin der Stadt Hann. Münden, Stück für Stück unter Beobachtung durch Sachverständige weitergehen. Der Umfang der Abrissarbeiten werde derzeit geprüft.

Am Dienstag hatte es bei der Mündener Stadtverwaltung ein Abstimmungsgespräch zum weiteren Vorgehen gegeben.

Neben den Eigentümern der zerstörten beziehungsweise beschädigten Häuser nahmen unter anderem Vertreter der Versicherungen, des Ordnungsamtes, die Polizei und Sachverständige für Gebäudesicherheit und Abrissarbeiten daran teil.

Zusammenarbeit bei Brand in Altstadt wird gelobt

Derweil arbeitet die Atemschutzgerätewerkstatt der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Hann. Münden bereits in der zweiten Woche nach dem Brand an der Reinigung und Prüfung der Atemschutzgeräte.

Mitarbeiter Eike Schucht, der zudem Ortsbrandmeister der Stadt Hann. Münden ist, hebt die gute Zusammenarbeit aller Kräfte beim Brandeinsatz hervor.

Es habe sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig Schnelligkeit und eine gute Logistik bei einem Feuer in der historischen Altstadt von Hann. Münden mit ihrer Fachwerkbebauung seien.

Rosenstraße in Hann. Münden wegen Abrissarbeiten gesperrt

Von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Brandort in der Rosenstraße habe die Mündener Feuerwehr nur wenige Minuten gebraucht. Eine wichtige Rolle beim Einsatz habe neben der Drohne (wir berichteten) auch die Drehleiter gespielt.

Wegen Abrissarbeiten nach dem Großbrand ist die Rosenstraße von Donnerstag, 19. November, bis voraussichtlich zum Ende des Jahres 2020 voll gesperrt. Das teilte die Hann. Mündener Stadtverwaltung mit.

Anlieferungen trotz der Vollsperrung möglich

In der Rosenstraße werde die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, sodass während der Vollsperrung die Straße aus Richtung der Langen Straße und aus Richtung der Burgstraße als Sackgasse bis zur Baustelle für Anlieferungen erreichbar sei.

Die Stadt bittet außerdem darum, die geltenden Lieferzeiten in der Fußgängerzone zu beachten. Es gebe dort aktuell keine Wendemöglichkeiten. Fußgänger könnten die Rosenstraße trotz Vollsperrung jederzeit passieren.

Bei dem Großbrand in der Mündener Altstadt waren am 6. November drei Fachwerkhäuser* unbewohnbar geworden. (Ekkehard Maass und Thomas Schlenz) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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