Fachwerk-Fünfeck: Baudenkmal-Schätze in Osterode entdecken

+
Prächtig verziert: Blick in die Schachtrupp-Villa in Osterode.

Hann. Münden/Osterode. Osterode am Harz präsentiert sich am Samstag, 28. Mai, allen interessierten Bürgern der Fachwerk-Fünfeck-Städte - das sind Hann. Münden, Osterode, Northeim, Einbeck und Duderstadt.

Im Fünfeck-Verbund werben die Städte für ihre Baudenkmäler. Viele Ehrenamtliche sind bereits engagiert, arbeiten zusammen oder nehmen Kontakt auf. So auch für das Groß-Projekt 2017 "Denkmal-Kunst-Festival" in allen fünf Städten gleichzeitig.

Dazu wird jetzt der Stadtrundgang in Osterode angeboten, der auch in Denkmäler und Bauobjekte für das DenkmalKunst-Festival führt, teilt Patricia Kenar mit, eine der Organisatorinnen des Festivals.

Neben dem Einblick in potentielle Festivalorte, wie das Thörmersche Haus, das Kornhausmagazin, Fachwerkhaus am Schilde 2 und sonst geschlossene Räume, wie die Schachtrupp-Villa, gebe es kleine kulturelle Intermezzi und einen Imbiss mit der Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch unter den Teilnehmern. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der geführte Rundgang am Samstag durch Osterode am Harz beginnt um 11 Uhr, Treffpunkt ist in der Eisensteinstraße 1 bei der Touristinformation. Von dort aus laden Osteröder Freiwillige zur Erkundung der historischen Altstadt ein. Ausklang der Exkursion ist gegen 16.30 Uhr zu erwarten.

Weitere Exkursionen sind für dieses Jahr geplant: am 13. August in Northeim, am 17. September in Einbeck und am 22. Oktober in Duderstadt.

Das DenkmalKunstKunstDenkmal-Festival (DKKD) lenkt die Aufmerksamkeit auf verlassene Baudenkmäler, um deren Verfall oder gar den Abriss zu verhindern. Türe, Tore und Portale mittelalterliche Wohnhäuser, Kirchen, Wehrtürme oder dunkle Kellergewölbe öffnen sich, sie lüften ihre Geheimnisse und werden mit ausgewählten Kunstwerken beseelt.

Die meisterhafte Welt des historischen Fachwerks werde durch nationale und internationale Künstler zu neuem Leben erweckt. Jedem Künstler sei es dabei Herzenssache, sich auf die ganz besondere Atmosphäre und Gegebenheit „seines“ Gebäudes einzulassen, es mit seiner Kunst zu beseelen und dies die Besucher fühlen zu lassen, beschreiben es Patricia Kenar und Bernd Demandt, Projektleitung des Festivals. Das Festival soll im Jahr 2017 in allen Städten des Fachwerk-Fünfecks parallel stattfinden.

Ein weiteres Treffen im Vorfeld des Festivals ist für den 19. Juni terminiert:

Die Organisatoren bieten die Möglichkeit, an der Konzeption des Festivals mitzuwirken und laden für Sonntag, 19. Juni, von 12 bis 15 Uhr in die Alte Brauerei, Schaupenstiel 1, in Northeim alle interessierten schaffenden Künstler und Aktive ein.

Bei diesem Vorbereitungstreffen geht es um Ideenfindung, Überlegungen zu einheitlichen Fünfeck-Konzepten, um mögliche Kooperationen zwischen Vereinen und Institutionen und um die Erstellung einer „Künstlermappe“. Ideen wie „Couchsurfing“ für Künstler, Kooperation mit den Partnerstädten der Fünfeck-Städte und weitere wurden bereits gesammelt und werden dann gemeinsam gebündelt.

Die Arbeitsgruppe „Ausstellende Künstler DKKD 2017“ wird sich in regelmäßigen Abständen rotierend in den fünf Fachwerk-Fünfeck-Städten treffen und einen Eckpfeiler des Festivals kreiieren.

Später sollen außerdem Arbeitsgruppen für die Musiker sowie Veranstaltungskünstler und andere Netzwerke der DKKD terminiert und hierzu separat eingeladen werden. 

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.