Umleitungen waren überlastet, Staus auch in und um Kassel

Nach Fahrzeugbrand: A7 in Richtung Norden wieder frei

Lutterberg. Nach einem Fahrzeugbrand am Montag auf der A7 zwischen Lutterberg und der Werratalbrücke ist die Autobahn in Richtung Norden in der Nacht zu Mittwoch wieder komplett frei.

Durch das Feuer wurde die Fahrbahn beschädigt. Diese Asphaltschäden sind mittlerweile beseitigt. Die Autobahn wurde am Dienstagabend in Richtung Norden zwischen Lutterberg und Hedemünden einspurig für den Verkehr freigegeben. Einige Stunden später - sobald die gesamte Asphaltfläche getrocknet ist - wurden alle drei Spuren freigegeben. Das teilt Martin Rohloff, Leiter der Autobahnmeisterei Göttingen, mit.

Nach Angaben der Staufenberger Feuerwehr hatte ein Abschleppwagen, der ein Auto geladen hatte, vermutlich wegen eines technischen Defektes am Montag im Motorraum Feuer gefangen. Der Fahrer konnte den Wagen noch rechtzeitig abstellen und sich in Sicherheit bringen, nachdem er auch noch das geladene Fahrzeug von der Ladefläche gefahren hatte.

Aktualisiert am
Mittwoch um 6.45 Uhr

Die Feuerwehren aus Landwehrhagen und Lutterberg hatten den Brand schnell gelöscht, doch die Aufräumarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag. Weil die Fahrbahn stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, prüfte ein Gutachter, ob die Straße abgefräst werden muss. Das Ergebnis: Sie muss.

Der Verkehr in Richtung Norden wurde von der hessischen Polizei bereits ab Kassel-Süd auf die Autobahn 44 umgeleitet. Verkehrsteilnehmer mussten sich auf Behinderungen und längere Fahrzeiten einstellen. Der Verkehr in Richtung Norden staute sich laut Polizei zeitweise auf bis zu 20 Kilometern. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es am Dienstag zu Staus.

In mehreren Kasseler Stadtteilen kam es ebenfalls zu Behinderungen: Auf der Dresdener Straße stadteinwärts sowie der Ysenburgstraße stand der Verkehr.

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