Die „Farbschlange“ schafft Verbindung

Integration mit Erzähltheater: die Autorin der Geschichte von der Farbschlange Barbara Merten (links) und Dr. Ruth Cornelie Hildebrandt vom Göttinger Verein Stadt der lesenden Kinder. Vorn: Hund Anton, der weder Berührungsängste noch Sprachbarrieren kennt. Foto: nh

Hann. Münden. Ein integratives Erzähltheater fand kürzlich im Bürgertreff in Hann. Münden statt: Mit der Geschichte von der Farbschlange ging es ums Zuhören, Nacherzählen und Aufeinanderzugehen in verschiedenen Sprachen.

Das Mütter- und Familienzentrum, Birgit Kepke-Hartwig als Koordinatorin der Familienzentren im Landkreis Göttingen, Autorin Barbara Merten und Dr. Ruth Cornelie Hildebrand vom Verein Stadt der lesenden Kinder, Göttingen, hatten gemeinsam dazueingeladen.

Zuerst erzählte Autorin Merten den Kindern und Eltern die Geschichte vom Schlangenkind, das in die Welt aufbricht und viele bunte Abenteuer erlebt. Von jeder Begegnung bleibt etwas Farbe an der kleinen Schlange hängen, die dabei zugleich wächst, bis sie am Ende nicht nur bunt, sondern auch groß ist.

Die Offenheit, diese Neugierde der kleinen Schlange auf Anderes, Neues, will das Erzähltheater mittels der Geschichte und Tönen vermitteln, beschreibt es Manuela Gantzer, Pressereferentin des Mütter- und Familienzentrums.

Nachdem sie der Erzählung gelauscht hatten, spielten die Kinder die Geschichte nach und benannten die Farben in ihren jeweiligen Muttersprachen - Türkisch, Pakistanisch, Koreanisch, sowie erlernten Sprachen wie Englisch, Französisch und Italienisch.

Der Stolz der Kinder ihre Sprache den anderen vorstellen zu können, sei dabei sehr deutlich geworden. Zum Schluss gab es für jedes Kind und jeden Erwachsenen eine „Lesemaus“ zum Aufessen, extra für den Anlass gebacken.

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