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Osterfeuer im Altkreis Münden: „Fast wie vor der Pandemie“

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Von: Silke Kuri, Petra Siebert

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Unser Foto zeigt (von links) Hauke, Julian mit seinem Vater und Ilva, die beim Toben um das Feuer beim Mündener Kanu-Club sichtlich ihren Spaß hatten.
Unser Foto zeigt (von links) Hauke, Julian mit seinem Vater und Ilva, die beim Toben um das Feuer beim Mündener Kanu-Club sichtlich ihren Spaß hatten. © Silke Kuri

Viele Menschen in Hann. Münden freuen sich über die Osterfeuer, die nach einer langen Corona-Pause an Ostern 2022 nun endlich wieder stattfinden konnten.

Hann. Münden – Bei bestem Frühlingswetter loderten in diesem Jahr nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder die Osterfeuer in einigen Mündener Ortschaften sowie auf dem Gelände des Kanu-Clubs und lockten zahlreiche Besucher zu der Tradition an.

In Gimte trafen sich am Samstag über 500 Kinder mit Eltern an der Kirche, um dann gemeinsam mit brennenden Fackeln zum Festplatz an der Weser zu gehen. Gastgeber waren in diesem Jahr die Monkees.

Viele machten Fotos: „Das glaubt mir sonst niemand“

Unter Anleitung der Gimter Feuerwehr durften die Kinder ihre Fackeln in den Strauchschnitthaufen werfen. In wenigen Augenblicken stand der mehrere Meter hohe Haufen in Flammen – das Osterfeuer 2022 brannte.

Viele Menschen holten Handys aus den Taschen für Fotos. „Das glaubt mir sonst niemand“, rief eine junge Frau in die Runde. Die Menschen standen staunend um das Feuer herum, während die Sonne am Horizont verschwand.

Mit Einbruch der Dunkelheit zogen mehr Menschen in Richtung Feuer. Die Besucher kamen zum Teil aus anderen Ortschaften, um sich das Spektakel am Weserufer bei Bratwurst und Getränken anzuschauen. Eine besondere Tradition hat die Corona-Pause überstanden.

Fackelumzug und ausgelassene Stimmung

Ähnlich ging es beim Kanu-Club zu. Auch dort war das Osterfeuer am Samstag sehr gut besucht, die Stimmung ausgelassen. Für viele war es eine Freude, Bekannte und Freunde zu treffen und zu plaudern. Nach dem Fackelumzug züngeln pünktlich um 19 Uhr die ersten Flammen des Osterfeuers.

„Es ist schon fast wie früher, wie vor der Pandemie“, stellten viele Besucher fest. Es sei außergewöhnlich, zwischen so vielen Menschen ohne Masken rumzulaufen. Besonders die Kinder freuten sich, rund um das Feuer und auf dem Gelände zu toben.

In Volkmarshausen loderten die Flammen am Sonntag nach dem Fackelzug pünktlich um 19 Uhr. Das war der Moment, auf den die Gäste und Veranstalter zwei Jahre lang gewartet hatten.

Viele Volkmarshäuser und Gäste aus den umliegenden Ortschaften genossen die Tradition und die Wärme des Feuers. Am Bratwurst- und Getränkewagen war der Andrang groß, der Sportverein als Veranstalter verwöhnte die Gäste mit Bratwürsten und Getränken.

Beisammensein bei Fischbrötchen und Bowle

Zahlreiche Besucher hatten sich nach zweijähriger Pause am Samstagabend in Spiekershausen am Osterfeuer auf das Osterfest eingestimmt. Eigentlich sah die Planung dieses Jahr vor, kein Osterfeuer am Fuldaufer zu entzünden.

Eine Woche vor Ostern hatten die Ortsvereine gemeinsam entschieden, diesen beliebten Termin entgegen der eigentlichen Planung doch noch auf die Beine zu stellen. „Richtig toll, dass in diesem Jahr wieder ein Osterfeuer stattfindet“, war sich auch die Jugend einig.

Der aufgeschichtete Holzstapel war in diesem Jahr etwas kleiner ausgefallen als üblich.

„Wir hatten schon den ersten Baumschnitt abtransportiert,“ so Ortsbrandmeister Markus Mogge. Dass das Feuer damit etwas schneller runterbrannte, störte die Besucher nicht.

Staufenberger Angelverein erstmals bei traditionellem Osterfeuer dabei

700 verkaufte Bratwürste sprechen für sich – die Freiwillige Feuerwehr war sehr zufrieden mit ihrem Umsatz. Genau wie der Jugendclub, der den Gästen mit Lillet Wild Berry Cocktail und Altbierbowle eine Alternative zum üblichen Flaschenbier als Besonderheit bot.

Erstmals war der Verein „Erster Staufenberger Angelverein“ mit einem Verkaufsstand im Orga-Team vertreten. Seine Fischbrötchen mit Matjes oder Brathering fanden ebenfalls reißenden Absatz und waren am Abend ausverkauft.

Osterhase Norbert Stegemann hatte am Nachmittag schon für fröhliche Stimmung auf dem Begegnungsplatz gesorgt.

Er kam auf dem Motorroller angefahren und verteilte bunte Ostereier auf dem angrenzenden Spielplatz an die Kinder.

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