Pläne für Neumünden

FDP schlägt Hallenbad auf dem Schröder-Areal in Hann. Münden vor

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Seit Jahren ungenutzt: die frühere Schleifmittelfabrik C.F. Schröder im Hann. Mündener Stadtteil Neumünden.

Hann. Münden. In der Debatte um das Gelände der früheren Schleifmittelfabrik C.F. Schröder im Hann. Mündener Stadtteil Neumünden hat sich jetzt die Mündener FDP zu Wort gemeldet und schlägt dort unter anderem den Bau eines Hallenbades vor.

„Die FDP ist für einen Rückbau der ,Schröderschen Fabrik‘, den Neubau von Altenwohnheimen, den Neubau eines Hotels mit einer Schwimmhalle oder einem angrenzenden Schwimmbad, das gegebenenfalls privat finanziert werden könnte bzw. das ein privates, öffentliches Gemeinschaftsprojekt werden könnte“, so die FDP in einer Mitteilung.

Ein Hallenschwimmbad in der Nähe des Hochbades wäre eine sehr gute Ergänzung, insbesondere deshalb, weil Hann. Münden unbedingt ein Hallenbad brauche, schreiben Dr. Karl-Friedrich Voss, 1. Vorsitzender die Mündener FDP, und der 2. Vorsitzende Ulrich Görnandt, der auch Mitglied des Mündener Stadtrates ist.

Voss und Görnandt schlagen vor, auch zu prüfen, ob die vorhandenen Fabrikhallen für ein Bad genutzt werden könnten. Weiter bringen sie „eine kleine Stadthalle, die auch als Sporthalle genutzt werden kann“, ins Spiel.

„Das ganze Projekt könnte auch mit einem Tagungszentrum ergänzt werden, Tagungszentren, die in Konkurrenz mit Großstädten gebaut werden, und Angebote weitaus preiswerter erbringen können, sind gefragt und ziehen dann die Tagungsteilnehmer nach Hann. Münden, die dann möglicherweise auch einmal als Touristen wiederkommen könnten.“

Hann. Münden habe in Deutschland eine gute, zentrale Lage und sei auch von Kassel und Göttingen gut erreichbar.

Stärkere Bürgerbeteiligung

Grundsätzlich plädieren sie dafür, dass bei der Entscheidungsfindung, was mit der Industriebrache geschehen soll, die Bürger stärker mit eingebunden werden sollten. Die FDP halte es nicht für sinnvoll, „im stillen Kämmerlein Entscheidungen zu finden und Gutachter zu beauftragen und erst dann die Ergebnisse dem Bürger bekannt zu geben.“

Die Mündener sollten schon früh in die Entscheidungsfindung eingebunden werden, kritisiert die FDP mit Blick auf das Vorgehen der Stadt bei den Planungen, dort mit einem Projektentwickler ein Einkaufszentrum zu errichten.

Wie berichtet, wird das Vorhaben – zuletzt wurde eine Einkaufsfläche von 7000 Quadratmetern diskutiert – derzeit nicht mehr verfolgt, weil es gegen die Vorgaben der Raumordnung verstoße, so die Stadtverwaltung.

Heutiger Eigentümer des Schröder-Areals ist der Frankfurter Unternehmer Günter Rothenberger.

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