„Ein Mitarbeiter für viele Aufgaben“

Ferienbetreuung in Dransfeld und Scheden in Planung

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Das Rathaus in Dransfeld ist mit Termin für Besucher geöffnet.

Die Rathaus-Mitarbeiter in Dransfeld sind für die Samtgemeinde-Bewohner auch zur Coronazeit Ansprechpartner.

In den vergangenen Wochen hat sich dort auch für sie einiges geändert. 

„Meine Arbeit ist geprägt durch Gespräche“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, „ich war in den letzten sechs Jahren nie so oft zu Hause wie jetzt“. Auch Videokonferenzen könnten diese Kontakte nicht ersetzen. „In anderen Verwaltungen gibt es viele Mitarbeiter für eine Aufgabe. Bei uns gibt es einen Mitarbeiter für viele Aufgaben“, betont Eilers. Da alle Mitarbeiter im Rathaus in Einzelbüros arbeiten, hätten sie untereinander gut Abstand halten können. Ein Teil sei zudem ins Homeoffice gewechselt.

Am 16. März wurde das Rathaus für Besucher geschlossen. Nun wurden im Einwohnermeldeamt und Standesamt Schutzscheiben aufgestellt. Die Bürger hätten ein Höchstmaß an Verständnis gezeigt und sich nach Öffnung des Rathauses an die Termine gehalten. „Wir wollen auch in Zukunft verstärkt mit Terminen arbeiten“, sieht Eilers die Lehre aus dieser Coronamaßnahme.

Dirk Aue ist unter anderem für das Ordnungsamt zuständig. Zu seinen Aufgaben hat es in den vergangen Wochen gehört, zu überprüfen, ob sich Geschäftsinhaber an die neuen Vorgaben halten. Diesbezüglich habe es auch Anfragen zur Umsetzung gegeben. „Es verhalten sich alle diszipliniert“, so seine Beobachtung. Im Rathaus ist es weiterhin möglich, zu heiraten. 14 Personen finden zurzeit im Trauzimmer mit Sicherheitsabstand Platz, berichtet Aue. Maskentragen gehöre zur Zeremonie dazu. Zu Coronazeiten hätten das drei Paare in Anspruch genommen. Im Mai seien zwei weitere Trauungen geplant. Ein Paar sei aufgrund der Einschränkungen ohne Gäste erschienen.

Das Familienzentrum organisiert unterdessen weiterhin die Verteilung von Alltagsmasken, berichtet Bettina Aue. Außerdem schreitet die Planung der Ferienbetreuung voran. Nach aktuellem Stand sollen ab dem 20. Juli in Dransfeld zwei Wochen und in Scheden eine Woche Betreuung angeboten werden. Dieses Angebot richte sich vor allem an berufstätige Eltern und Alleinerziehende und sei abhängig von der weiteren Entwicklung. Die Kinder sollen in Kleingruppen in den Schulen betreut werden.

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