Wegen Corona

Festival in Hann. Münden: „Rock for Tolerance“ wird auf 2022 verschoben

Vor Corona: Die Kasseler Band Spit spielte 2019 auf dem Rock for Tolerance Festival.
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Vor Corona: Die Kasseler Band Spit spielte 2019 auf dem Rock for Tolerance Festival.

Es war eine Entscheidung der Vernunft: Das Festival „Rock for Tolerance“ wird noch einmal verschoben, auf das Jahr 2022. Grund ist die angespannte Corona-Lage.

Hann. Münden – Zum zweiten Mal kein Rockfestival auf dem Mündener Tanzwerder: Das Festival „Rock for Tolerance“ wurde auf das Jahr 2022 verschoben. Das teilten die Veranstalter am Donnerstagabend mit. Auch auf dem Facebook-Kanal des Festivals wurde die Absage geteilt.

Hann. Münden: Rock for Tolerance erst 2022

„Lange haben wir gezögert und mehrere Diskussionsrunden gedreht, um zu dem Entschluss zu kommen, dass wir das „Rock for Tolerance Open Air Festival“ 2021 leider nochmals verschieben werden“, heißt es vom ersten Vorsitzenden des Vereins, Robert Maaßen. Die Lage sei derzeit zu angespannt und ungewiss und somit die Planbarkeit nicht gegeben.

Die Veranstalter versuchen, die Bands, die bereits beim abgesagten Festival 2020 auftreten sollten, nun für den neuen Termin im Juli 2022 zu gewinnen. Auftreten sollten die Berliner Punk-Band Engst, die bereits zu Gast auf größeren Festivals wie dem Eschweger Open Flair war, Tyna, Silencer und Neverland in Ashes.

Festival wurde bereits 2020 auf 2021 verschoben

Das Festival mit kostenfreiem Eintritt sollte am 2. und 3. Juli stattfinden„Wir konnten alle Bands dafür gewinnen, wieder auf dem Tanzwerder aufzutreten“, sagt der erste Vorsitzende im Herbst unserer Zeitung gegenüber. Ob das auch für 2022 gelte, könne man noch nicht sagen. Wie es weitergeht, das werde schnellstmöglich auf diversen Kanälen bekannt gegeben. 2019, beim letzten „Rock for Tolerance“ vor der Corona-Pandemie, traten unter anderem Sturdy , Princes of Provinces, Spit und Minuspol auf. Es kamen etwa 1500 Besucher.

Verein engagiert sich in Hann. Münden sozial

Der Verein setzt sich zudem für soziale Projekte ein. Er beteiligte sich am digitalen Programm des Internationalen Frauentages in Hann. Münden im März und sammelte Ende vergangenes Jahr Sach- und Geldspenden für die Betroffenen des Wohnhausbrandes in der Rosenstraße. Durch das Feuer, welches in einem Schuhgeschäft ausbrach, wurden drei Häuser zerstört. Der Verein Rock for Tolerance übernahm die Koordination der Spenden für die Menschen, die ihr Hab und Gut in den Flammen verloren haben.  (Jens Döll)

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