Festival "Rock for Tolerance" in Münden mit Green Machine

Green Machine ist eine der vier Bands, die am 21. Oktober bei Rock for Tolerance in Münden auftreten: (v. li.) Tassilo von Seelen, Maik Seemann, Manuel Queißler und Daniel Streckenbach. Foto: privat/nh

Hann. Münden. Beim Festival „Rock for Tolerance“ am 21. Oktober im Geschwister-Scholl-Haus in Münden ist auch Green Machine aus Einbeck mit dabei.

Die Vier aus Einbeck lassen es krachen: Mit Einflüssen von Metallica, Annihilator, Volbeat, Godsmack, Motörhead, Black Sabbath und Orange Goblin haben sie reichlich rockige Ahnen der schwermetallenen Art. Sie klingen auch mal ein bisschen wie Avenge Sevenfold, und man mag auch mal eine Prise Punk herausschmecken.

Aber genug der Vergleiche: Manuel Queißler (Drums), Tassilo von Seelen (Gesang), Maik Seemann (Bass-Gitarre) und Daniel Streckenbach (Gitarre) selbst rechnen sich lieber keinem Genre zu und bezeichnen ihre Musik als „Beer-Metal“, irgendwo zwischen Heavy-Rock und Heavy-Metal. Okay. „Metal“ ist ja irgendwie immer auch „Beer“. Auf jeden Fall steckt eine gute Portion Party in Green Machine.

Dabei beherrscht Green Machine auch die leisen Töne. Im Song „Life Sucks“ setzt sich die Band beispielsweise mit Liebeskummer und Trennungsschmerz auseinander. Ein Thema, das man nicht unbedingt mit Party-Rock verbindet.

Die Band Green Machine gründete sich 2011 nach einer Onlineanzeige, auf die sich Musiker aus der Region meldeten. Zunächst fünfköpfig, verließ vor eineinhalb Jahren einer der Gitarristen die Gruppe. Seitdem spielt Green Machine in der aktuellen Besetzung. Nach der Gründung der Band trat Green Machine zunächst bei Konzerten in der Region auf. Inzwischen spielte die Band unter anderen in Magdeburg, Kiel und Hamburg. Die Gruppe spielte seit ihrer Gründung etwa 60 Konzerte. Ihre Lieder schreiben die Musiker ausschließlich selbst und versuchen, mit ihrer Musik gute Stimmung zu verbreiten.

Auch wenn Green Machine sich nicht als politische Band versteht, ist für sie die Teilnahme an Rock for Tolerance von Bedeutung.

„Toleranz ist für uns nicht nur etwas Politisches, sondern ein universales Grundrecht. Gerade in Zeiten, in denen in sozialen Netzwerken Hass verbreiten wird, wollen wir ein Zeichen setzen“, führt Sänger Tassilo von Seelen aus.

Der eigene Bandname entstand durch Dikussionen in der Gruppe und orientierte sich auch am gleichnamigen Lied der Band Kyuss, die allerdings stilistisch mit Green Machine keine Gemeinsamkeiten aufweisen kann. Außerdem ist die Farbe grün bei der Bühnenshow der Band von Bedeutung.

Das Konzert 

Das Festival „Rock for Tolerance“ findet am Freitag, 21. Oktober, im Geschwister-Scholl-Haus in Hann.Münden statt. Einlass zum Konzert ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Neben dem Musikkonzert werden sich Initiativen im Geschwister-Scholl-Haus präsentieren, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Rock for Tolerance wird unter anderem durch das Bundesprogramm Demokratie erleben des Bundesfamilienministeriums gefördert. Die Schirmherrschaft für das Konzert hat Mündens Bürgermeister Harald Wegener übernommen.

Von Matthias Braun

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