Ratssitzung

Feuerwehr Hann. Münden braucht 9 neue Fahrzeuge

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Die Feuerwehr in Hann. Münden brauch 9 neue Fahrzeuge. Symbolbild.

Der Rat der Stadt Hann. Münden hat einen neuen Bedarfsplan für die Feuerwehren in Münden mehrheitlich beschlossen. Als Investitionsbedarf nannte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Ulrich Reichel (CDU), die Beschaffung von neun Feuerwehrfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren.

Die Stadt weise aufgrund ihrer Lage an drei Flüssen, mehreren Hauptverkehrsachsen und Bahnstrecken eine besonders problematische topografische Lage auf. Dadurch sei Hann Münden nicht mit anderen Kommunen zu vergleichen, so Reichel in seiner Rede vor dem Hann. Mündener Rat.

Bei der Anschaffung der benötigten Fahrzeuge gelte es, auch Vorführ- und Gebrauchtmaterial stärker ins Auge zu fassen. Zudem seien künftig Werbekampagnen nötig, um die Personalstärke der Feuerwehren für die Zukunft sicherzustellen.

A 7: Einsätze besonders kostenintensiv 

Besonders kostenintensiv und auch belastend für die Feuerwehrkräfte seien die Einsätze an der A7, die aktuell fast zehn Prozent aller Einsätze ausmachten. Reichel verwies in diesem Zusammenhang auf ein „Gedankenspiel“: Der Landkreis Göttingen betreibe am Laubacher Berg eine Blitzeranlage mit Einnahmen in Millionenhöhe: 

„Hiermit könnte sich der Landkreis in seiner Verantwortung für die Kommunen auch finanziell sehr gut an unseren Kosten für die Feuerwehr beteiligen“, erklärte Reichel.

Ulrich ReichelVorsitzender Finanzausschuss

Dirk Wedekind (SPD) erinnerte, dass die Umsetzung des Konzepts nur möglich sei, wenn die Finanzen der Stadt dies zuließen. Es gebe keinen Spielraum, mehr Geld auszugeben. Es sei aber wichtig, den aktuellen Status zu halten. Lena Kürschner (Grüne) kritisierte, sie vermisse Bemühungen, die Kosten angesichts eines „desaströsen Haushalts“ gering zu halten. 

Die Umsetzung des Bedarfsplans sei so nicht möglich. Dennoch stehe außer Frage, dass man die Feuerwehr brauche. „Wir werden über jede Maßnahme sprechen müssen“, erklärte die Ratsfrau der Grünen. Zudem hätte sie sich mehr Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Planes gewünscht, so Kürschner.

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