Hann. Münden

Finanzspritze: Das Land Niedersachsen fördert den Naturpark jährlich mit 100.000 Euro

Bärlauch im Naturpark Münden (Symbolbild).
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Bärlauch im Naturpark Münden (Symbolbild).

Der Naturpark Münden erhält jährlich 100.000 Euro vom Land Niedersachsen. Das Geld soll zunächst bis 2024 fließen.

Das Land Niedersachsen nimmt die Naturparkförderung nach 20 Jahren wieder auf. Für das Jahr 2019 stelle das Land bereits 1,4 Millionen Euro für alle 14 Naturparks im Land zur Verfügung, teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz mit.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Hujahn (SPD) erklärte, dass damit jeder Naturpark zunächst bis 2024 pro Jahr 100.000 Euro erhalte. „Nach über 20 Jahren starten wir endlich wieder mit einer kontinuierlichen Förderung. Zwar gab es in den letzten Jahren verschiedene Projektförderungen für Einzelmaßnahmen, aber es fehlte an einer verlässlichen Unterstützung, mit der die Naturparke dauerhaft planen können“, sagte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. 

Sibylle Susat vom Naturpark Münden.

„Als Botschafter des Naturparks Münden freue ich mich sehr für unseren Naturpark. Hier wird hervorragende Arbeit geleistet und die Förderung war lange überfällig. Besonders wichtig war für mich, dass die Förderung verstetigt wurde, sodass auch in den nächsten Jahren jeweils 100.000 Euro für den Naturpark Münden zur Verfügung stehen“, erklärte Gerd Hujahn. 

Naturpark-Geschäftsführerin Sibylle Susat äußerte sich positiv: "Insgesamt ist es das, wofür wir jahrelang gekämpft haben, sagte Susat. Sie bedanke sich daher für den Einsatz des Landes, wie auch des Landkreises Göttingen, für die Belange des Parks. 

Die finanzielle Förderung ist an ein Projekt gebunden

„Wir sind dankbar und froh über diese Wertschätzung für unsere Arbeit“, so Susat. Gleichzeitig lobte sie das Engagement von Gerd Hujahn und von der Ersten Kreisrätin Christel Wemheuer. Der Förderbescheid sei bereits am Donnerstag offiziell eingegangen.

Allerdings sei alles nicht so einfach, wie erhofft, denn es handele sich nicht um eine institutionelle Förderung, wie sie in anderen Bundesländern üblich sei, und bei der die Parks frei über das zugewiesene Geld verfügen könnten. Stattdessen sei die Förderung an ein Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren gebunden. Die Bearbeitung von Anträgen binde Zeit der Mitarbeiter. Dennoch sei sie mit der Entscheidung sehr zufrieden.

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