Hauseigentümer sollen sich an Kreisverwaltung wenden

Flüchtlinge: Kreis mit Stadt im Gespräch

Hann. Münden. Der Landkreis Göttingen und die Stadt Hann. Münden führen derzeit Gespräche über mögliche Wohnungen für die Unterbringung von Asylbewerbern. Konkret sei noch nichts.

Hann.Münden. Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener hat dieser Tage mit Kreisrat Marcel Riethig, Sozialdezernent des Landkreises Göttingen, über die Aufnahme von Flüchtlingen gesprochen. Das bestätigte Stadt-Pressesprecherin Julia Bytom auf Nachfrage der HNA. Gemeinsamer Wunsch von Stadt und Kreis sei, die Menschen dezentral in Wohnungen unterzubringen.

Das teilte Kreisrat Riethig mit. Der Kreis, zuständig für die Unterbringung von Flüchtlingen, sei daran interessiert, kreisweit mehrere, möglichst zusammenhängende Wohnungen zu mieten. Eine Sammelunterkunft sei für Hann. Münden nicht geplant, so Riethig.

Er werde das Gespräch mit Bürgermeister Wegener Ende März fortsetzen, um auszuloten, wo in Hann. Münden Asylbewerber ein Dach über dem Kopf finden können, sagte der Sozialdezernent. Vom Tisch sei jedoch schon jetzt die Überlegung, nach Fusion der beiden Krankenhäuser im Schwesternwohnheim auf dem Gelände des Krankenhauses Hann. Münden Flüchtlinge unterzubringen. Grund sei, dass das Schwesternwohnheim für die Pflegeausbildung gebraucht werde.

Riethig betonte, sobald klar sei, wo im Stadtgebiet von Hann. Münden Flüchtlinge untergebracht werden können, werde der Landkreis die Öffentlichkeit informieren. Schließlich müsse der Vorschlag bei den Nachbarn auf Akzeptanz stoßen. Es gehe nicht nur um Bereitstellen von Wohnraum, sondern auch um die Betreuung der Flüchtlinge.

Der Kreisrat bittet Hauseigentümer, die Wohnungen an Flüchtlinge vermieten wollen, sich an die Kreisverwaltung zu wenden. Ansprechpartner sind Frau Badenhop, Tel. 0551/525-208 oder Frau Keßler 0551/525-596. (kri)

Rubriklistenbild: © dpa

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