Nach Hangrutsch: Folgen an Bundesstraße 80 werden  bald beseitigt

Bundesstraße 80: Die Schutzwand steht noch, im Herbst soll sie nach Angaben des Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen verschwinden. Foto:  Welch

Hann. Münden. Bis der Neubau der Weserbrücke in Hann. Münden angefangen wird, wird noch einige Zeit ins Land gehen.

Was in Kürze aber endlich angegangen werden soll, ist die Sanierung des Hanges neben der Bundesstraße 80 nahe der Weserbrücke.

In der ersten Februarwoche werden die Kommunalen Dienste mit eigenem Personal und einem gemieteten Steiger den Bewuchs am Hang entfernen, erklärt die städtische Pressesprecherin Julia Bytom, damit der zuständige Geologe vom Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen die noch fehlenden Restuntersuchungen für die Hangsicherung vornehmen könne. Ob die Ausschreibung, laut Bytom geplant im Mai/Juni, und ein Baubeginn im Sommer 2015 eingehalten werden könnten, bleibe abzuwarten, „bis die Ergebnisse der endgültigen geologischen Untersuchung vorliegen“. Nach Angaben von Udo Othmer, Leiter der zuständigen Verkehrsbehörde in Bad Gandersheim, sei das Ziel, den Verkehr auch während der Bauphase auf der B 80 fließen zu lassen. Derzeit sichert eine Schutzwand die Straße. Laut Othmer soll die Baumaßnahme im Herbst abgeschlossen sein. Teile des Hangs waren Mitte 2013 auf die Bundesstraße gerutscht.

Ein anderes Verkehrsprojekt in der Dreiflüssestadt soll im Frühjahr 2016 begonnen werden: der Bau des Kreisels am Vogelsang. „In Abstimmung mit dem Landkreis Göttingen muss der Bau des Kreisverkehrsplatzes bis Frühjahr 2016 begonnen sein“, teilt die Stadt Hann. Münden mit. Sonst fallen notwendige Zuschüsse weg.

Hangrutsch zwischen Bonaforth und dem Bahnübergang

Anfang Februar sollen planerische Eckdaten abgestimmt werden. Der Bund fördert den Bau des Kreisels mit 60 Prozent. Auch der Landkreis beteiligt sich, weil eine Kreisstraße tangiert ist, zudem die Stadt Hann. Münden.

Dazu kommen Leitungsarbeiten in der Tiefe, die die Stadtentwässerung betreffen. Wie hoch am Ende die Kosten sein werden, ist die Frage: Stadtsprecherin Julia Bytom erklärt auf Anfrage: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist eine Kostenangabe nicht möglich.“

Doch allein die oberirdischen Arbeiten, so Schätzungen, könnten bei deutlich über einer halben Million Euro liegen. (awe)

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