Hochbad Hann. Münden

Frauen aus Hann. Münden treffen sich täglich zum Frühschwimmen

Eine große Schwimmfamilie: Unser Bild zeigt einige der Frühschwimmerinnen mit Sandra Nothnagel (vierte von rechts), Schwimmmeister Georg Dudenhöfer und einem Badegast.
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Eine große Schwimmfamilie: Unser Bild zeigt einige der Frühschwimmerinnen mit Sandra Nothnagel (vierte von rechts), Schwimmmeister Georg Dudenhöfer und einem Badegast.

Das Hochbad in Hann. Münden schließt nach diesem Wochenende. Damit ist für die Frühschwimmerinnen wieder Warten angesagt. In der nächsten Saison geht es wieder los, jeden Morgen ab 8 Uhr.

Hann. Münden – „Ich kaufe mir zu Jahresbeginn zwei Maßbänder und schneide jeden Tag einen Zentimeter ab. Wenn sie aufgebraucht sind, dann ist April und das Hochbad öffnet wieder“. Damit bringt Heiderose Cherrington ihre Freude am Schwimmen im Freibad der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) zum Ausdruck.

Schwimmbad in Hann. Münden: Frühschwimmer immer dabei

Doch sie ist nicht die Einzige, die diese Sportart in der Saison so schätzt. Es sind 15 Frauen aus Münden, Hemeln und Mielenhausen, die sich sieben Tage in der Woche um 8 Uhr treffen. Sie alle sind seit Jahrzehnten begeisterte Frühschwimmer, haben sich aber in diesem Jahr, bedingt durch Corona, näher kennengelernt. Für die Schwimmerinnen ist es wichtig, am Saisonende einfach mal Danke zu sagen an die VHM für das schöne Hochbad, dem Pächterehepaar und Schwimmmeistern für die gute Betreuung. „Wir sind eine große Schwimmfamilie und eine lustige Truppe, wertschätzen uns gegenseitig und fühlen uns hier sehr wohl“, so Cherrington. Mit „schön dich zu sehen“ oder „wünsche dir einen guten Morgen“, begrüßen sich die Frauen. „Dieser Auftakt ist eine positive Grundlage für den Tag. Meine Gesundheit verdanke ich dem Hochbad“, betont Ingeborg Nagel. Unsere Gespräche führen wir nicht im Wasser, es ist sportliches Schwimmen“, macht Agathe Wassmuth deutlich, die das Schwimmen als Lebenselixier bezeichnet. „Wir ziehen unsere 1000, ich selber 2000 Meter, durch“, so Regina Tabel.

Im Mündener Hochbad sind die Frühschwimmer gern gesehene Gäste.

„Die guten Gespräche finden dann unter der Dusche statt“, erwähnt Sylke Warnecke. Lobend nennen die Frauen das Pächterehepaar Sandra und Frank Nothnagel. „Hier werden wir jeden Morgen mit sehr netten Worten und einem Lächeln freundlich begrüßt, da kommt schon gute Laune auf“, berichtet Warnecke und die anderen nicken zustimmend.

„Es ist alles sehr sauber und ordentlich in den Umkleiden und Sanitäranlagen“

„Es ist alles sehr sauber und ordentlich in den Umkleiden und Sanitäranlagen, und nach dem Schwimmen werden wir von Nothnagels mit leckerem Kaffee verwöhnt“, lobt Heiderose Cherrington. „Auch wir freuen uns jeden Morgen, wenn unsere Gäste kommen, und wir so manches nette Gespräch führen können“, bekräftigt Sandra Nothnagel den Zusammenhalt mit der Schwimmfamilie. „Die Schwimmmeister sind immer gut drauf, sodass wir hier rundherum tolle Begleiter haben“, stellt Agathe Wassmuth fest. „Nun bedauern wir, dass der 12. September der letzte Schwimmtag im Hochbad ist“, so Christiane Gründler. Denn ohne Sport gehe es auch nicht. So stünden dann Walken und Fitness-Studio an. Außerhalb der Schwimmbadsaison treffen sich die Frauen nicht. „Wir warten bis zur nächsten Saison und freuen uns auf ein Wiedersehen“, bekundet Ingeborg Nagel. (Petra Siebert)

Letzte Chance für den Schwimmbadbesuch

Das Hochbad in hann. Münden ist noch am Sonntag, 12. September, geöffnet. Danach endet die Saison.

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