Weg frei für schnelles Internet: Kreistag beschloss Breitbandausbau

Landkreis Göttingen. Der Landkreis Göttingen wird den Breitbandausbau mit Glasfasertechnologie einem Unternehmen überlassen, das bei einer Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot abgibt.

Das beschloss der Kreistag am Mittwochabend einstimmig.

Das Gremium beauftragte die Verwaltung, die Ausschreibung und Förderanträge auf den Weg zu bringen. Der Kreistag entschied sich damit für das so genannte Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Das heißt: Der Landkreis zahlt dem Unternehmen, das den Zuschlag bekommt, einen Zuschuss dafür, dass es auch unrentable Bereiche mit schnellem Internet ausstattet. Wie hoch der Zuschuss sein wird, ist noch nicht bekannt.

Fest steht hingegen, dass der Bund den Breitbandausbau nur dann finanziell fördert, wenn die von ihm vorgegebenen Ziele erreicht werden. Diese lauten: Für mindestens 85 Prozent aller Haushalte müssen Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download sowie für mindestens 95 Prozent aller Haushalt mindestens 30 Mbit/s bereitgestellt werden.

Mit seiner Entscheidung, nicht selbst zu investieren, sondern das einem Telekommunikationsdienstleister zu überlassen, folgt der Kreistag dem Vorschlag der Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH und der einstimmigen Empfehlung des Wirtschaftsausschusses des Landkreises Göttingen. 

Rubriklistenbild: © dpa

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