Betreiber: Schlechtes Wetter schreckt Besucher ab

Freibad-Bilanz in der Region Hann. Münden durchwachsen

Luftbild vom Hochbad Hann. Münden 2020
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Das Hochbad Hann. Münden hat für 2021 geschlossen.

Die Freibadsaison 2021 ist beendet. In Hann. Münden und Dransfeld gingen auch im zweiten Coronajahr weniger Menschen schwimmen.

Laut Marc Pfütz von den Versorgungsbetrieben Hann. Münden, die das Mündener Hochbad betreiben, konnte das Bad in der Saison 2021 rund 20 000 Besucher begrüßen.2020 waren es 15 500 und 2019 noch 58 500. Damit habe man nicht an die Vor-Coronazahlen anknüpfen können. Es seien zwei Drittel weniger Besucher gekommen, als vor der Coronakrise. Dennoch seien es mehr gewesen, als 2020. Pfütz führt das neben Corona auch auf das in weiten Teilen schlechte Sommerwetter zurück.

„Wir beobachten, dass die Freibadgänger vermehrt auf Wetterprognosen achten, Wetter-Apps auf dem Smartphone werden mehr genutzt“, so Pfütz. Dabei hätten sich die Ticketbuchungen vor Ort und über das Internet diesmal die Waage gehalten. Das Hochbad habe am 17., 18. und 19. Juni drei besonders besucherstarke Tage mit jeweils knapp über 1000 Badegästen gezählt. Während das Hochbad in diesem Jahr an 93 Tagen geöffnet hatte, waren es 2020 nur 76 Tage.

„Unser Hygienekonzept hat sich eingespielt, die Gäste haben sich daran gewöhnt. Das hat sich auch in den etwas höheren Besucherzahlen als 2020 gezeigt“, so Marc Pfütz. Außerdem sei man froh, dass in diesem Jahr durchgängig geöffnet und keine Pausen nötig gewesen seien. Er freue sich dennoch darauf, wenn im kommenden Jahr wieder eine Badesaison ohne Einschränkungen möglich sei.

Erlebnisbad Dransfeld: Knapp 9000 Gäste

Das Erlebnisbad Dransfeld hatte in diesem Jahr an 87 Tagen geöffnet. Insgesamt konnte das Bad laut Dirk Aue von der Dransfelder Verwaltung 8849 Badegäste begrüßen. Zwischen dem 16. und dem 21. Juni seien die besucherstärksten Tage gewesen, so Aue. Trotzdem habe das Bad sogar noch weniger Badegäste gezählt als 2020.

„Im vergangenen Jahr hatten wir deutlich besseres Wetter und Freibäder sind nun mal wetterabhängig“, erklärt auch Dirk Aue. In einer normalen Sommersaison würden an die 35 000 Besucher begrüßt. „Uns war wichtig, den Bürgern und Gästen auch in diesem Jahr etwas zu bieten“, betont Aue. tsz archivFoto: Sarah Schnieder

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