Mündener Freibad wartet auf Gäste

Coronaregeln schmälern Ticketverkäufe in der Region

Hochbad Hann. Münden - Luftaufnahme
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Hochbad im Corona-Betrieb: Aus der Luft sind die gelben Kennzeichnungen für die Besucher im Mündener Freibad gut zu erkennen. Auf den Liegewiesen und Volleyballfeldern ist weniger los als in Vorjahren.

Die Freibäder in der Region Hann. Münden sind aufgrund der Coronapandemie verspätet in die Saison gestartet. Bedingt durch die Hygienevorschriften dürfen sie zudem weniger Badegäste als in den Vorjahren empfangen.

Altkreis Münden/Reinhardshagen – Das wirkt sich auf die Besucherzahlen in den Freibädern Hann. Münden, Dransfeld und Reinhardshagen aus. Das Hochbad Hann. Münden hat seit Montag, 29. Juni geöffnet. Mit Beginn der Sommerferien wurden zum 15. Juli die Besuchsregeln gelockert, sodass derzeit maximal 500 Personen auf das Gelände gelassen werden. Seitdem wurden 3200 Gäste gezählt, berichtet Marc Pfütz, Kaufmännischer Leiter bei den Versorgungsbetrieben Hann. Münden.

Das Hochbad ist noch nicht im Normalbetrieb.

Marc Pfütz

„Das ist ein Bruchteil zu Vorjahren“, sagt Pfütz. Denn in der Vergangenheit habe es Tage gegeben, an denen über 2000 Besucher ins Hochbad gekommen waren. Seit den Lockerungen im Juli gebe es eine deutlich höhere Akzeptanz bei den Besuchern. „Das Hochbad ist noch nicht im Normalbetrieb, aber es geht in die Richtung“, sagt Pfütz.

Weniger Besucher während der Coronakrise.

Im Erlebnisbad Dransfeld gibt es noch keine Erhebungen der Besucherstatistik. Diese wird erst nach Ende der Saison aufgestellt. Es konnte allerdings beobachtet werden, dass weniger Besucher das Angebot annehmen, so Marion Hartig von der Samtgemeinde. Das könnte mit den Coronaregeln zusammenhängen, vermutet sie. „Ein weiterer Faktor könnte das wechselhafte Wetter sein“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers. Hinzu komme, dass die Zahl der Besucher auf 210 Personen gedeckelt sei. „Früher haben wir von den guten Wochenenden gelebt“, so Eilers, dieses Jahr sei das aufgrund der Beschränkungen schwer.

Für das Freibad in Veckerhagen in der hessischen Nachbargemeinde Reinhardshagen habe sich die Gemeinde entschieden, so viel Normalität wie möglich unter Einhaltung der Coronaregeln zuzulassen, sagt Karolin Löser, Vorsitzende des Fördervereins. Es können 300 Personen gleichzeitig ins Bad, davon 100 ins Becken. An sonnigen Tagen sei das Bad gut gefüllt.

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Altkreis Münden/Reinhardshagen – Für den Freibadbesuch in der Region gelten abhängig von der Einrichtung unterschiedliche Regeln. Hier eine Übersicht:

  • Das Hochbad Hann. Münden hat von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr geöffnet. Es dürfen maximal 500 Gäste eingelassen werden.Duschen, Toiletten und Umkleiden können genutzt werden. Auch die Gastronomie hat geöffnet. Das Kinderplanschbecken, die Rutsche, das Beachsoccerfeld und die Trampoline stehen den Besuchern zur Nutzung frei.
  • Das Erlebnisbad Dransfeld hat von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Hier dürfen maximal 210 Gäste eingelassen werden, davon können sich bis zu 70 Personen gleichzeitig in den Becken aufhalten. Umkleiden und Toiletten können genutzt werden. Die Duschen sind geschlossen. Der Kiosk ist geöffnet, die Spielgeräte sind frei. Der Sprungturm, die Rutsche und das Volleyballfeld ist gesperrt sowie das Fußballspielen auf dem Gelände untersagt. Tischtennisspielen ist mit zwei Personen möglich.
  • Das Freibad Veckerhagen hat von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Bei gutem Wetter wird bis 20 Uhr verlängert, an Regentagen ist eine Schließung um 14 Uhr möglich. Die Toiletten können benutzt werden, die Duschen sind geschlossen. Der Kiosk hat geöffnet. Sprungturm und Rutschen sind frei. Die Nutzung der Spielgeräte und Volleyballfelder ist möglich. Spielmaterial wird nicht verliehen.

Von Jens Döll/jed Und Kim Henneking/kim

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