Flüchtige Täter mit Haftbefehl gesucht

DNA führt auf Spur der Mündener VR-Bank-Einbrecher

Hann. Münden. Die Polizei hat zwei Männer ermittelt, die 2014 in die VR-Bank an der Bahnhofstraße in Hann. Münden eingebrochen sein sollen. Die Täter sind auf der Flucht.

Sie werden mit internationalem Haftbefehl gesucht. Das teilte Polizeisprecher Joachim Lüther auf HNA-Anfrage mit.

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Einer der Tatverdächtigen stamme aus Albanien, sein mutmaßlicher Komplize ebenfalls vom Balkan, aus welchem Land, konnte Lüther gestern nicht sagen. „Wir gehen davon aus, dass die Männer zu einer international agierenden Bande gehören.“ Beide seien in der Vergangenheit stets zusammen in Erscheinung getreten. Auf die Spur kamen die Ermittler den Einbrechern durch DNA-Spuren, die in der Mündener Bank erfasst wurden. Ein Datenabgleich ergab, dass es passende DNA-Werte von anderen Taten gab.

Einbrecher waren Anfang Juni 2014 in die Bank an der Bahnhofstraße eingedrungen und hatten Geldschränke geknackt. Bei dieser Tat entstand ein Gesamtschaden von circa 250.000 Euro.

Mitte September 2014 hatten Ganoven ebenfalls die Bank aufgesucht, um Tresore aufzubrechen. Das gelang ihnen nicht. Ermittler gingen frühzeitig von einem Tatzusammenhang aus. Im Dezember 2014 vesuchten Einbrecher ein drittes Mal, in die VR-Bank einzuzbrechen. Eine Alarmanlage schlug die Täter in die Flucht.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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