Aufruf des Arbeitskreises Ökostrom

Mahnwache auf Mündener Kirchplatz am Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

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Ein Transparent gegen Atomkraft. 

Hann. Münden. Der Arbeitskreis Ökostrom ruft zu einer Fukushima-Mahnwache am achten Jahrestag der japanischen Reaktorkatastrophe auf. 

Die Mahnwache soll am Montag, den 11. März, um 17.30 Uhr an den Fächerbrunnen auf dem Mündener Kirchplatz stattfinden. 

Nach der Atomkatastrophe in Japan mussten viele Menschen in Notunterkünften leben, weil ihre Heimat verstrahlt und unbewohnbar war, informiert der Arbeitskreis. 

„Die japanische Regierung zwingt nun diese Menschen seit einiger Zeit zur Rückkehr, obwohl sich an der Verstrahlung nichts geändert hat, indem sie die finanzielle Unterstützung auslaufen lässt. Wie diese Regierung die Katastrophe zu bewältigen versucht, ist ein Skandal“, meint Ulrike Naumann vom Arbeitskreis Ökostrom.

In jedem Atomkraftwerk und in jedem Zwischenlager für radioaktiven Müll könne sich eine ähnliche Katastrophe ereignen. „Wir wollen nicht bis 2023 mit diesen Risiken leben und protestieren gegen den weiteren Betrieb aller noch laufenden Atomanlagen in Deutschland und anderswo.“ 

In Deutschland seien zur Zeit sieben Atomkraftwerke in Betrieb. Der Arbeitskreis will bei der Mahnwache informieren, wie man zu einem Versorger wechseln kann, der ohne Atom arbeitet. Er fordert: mehr Tempo beim Ausstieg aus Kohle und Atom und beim Aufbau der regenerativen Energie-Versorgung.  

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