Gartenparadiese

Gärten im Raum Hann. Münden: Ein farbenprächtiger Rückzugsort in Lippoldshausen

„Mein Paradies“ steht auf dem Schild in einem der Rosenbeete von Karin Schob auf ihrem Gartengrundstück in Lippoldshausen.
+
„Mein Paradies“ steht auf dem Schild in einem der Rosenbeete von Karin Schob auf ihrem Gartengrundstück in Lippoldshausen.

Besonders seit der Coronakrise steht der eigene Garten wieder hoch im Kurs. Wir stellen einige dieser Gartenparadiese in der Region vor. Heute: der Garten von Karin und Rainer Schob.

Lippoldshausen – „Mit scharfer Schere und kaltem Herz“, müssen die Rosen nach Ende der Saison zurückgestutzt werden, damit sie den Winter überleben. Das berichtet die Rosenliebhaberin und Hobbygärtnerin Karin Schob, die in Lippoldshausen gegenüber der Gaststätte Zur Brücke wohnt.

Garte: Karin Schob liebt Rosen

Zusammen mit ihrem Mann Rainer pflegt sie neben dem heimischen Garten ein Grundstück an der Straße Kleine Lieth. „Wir haben das Grundstück vor 13 Jahren gekauft. Damals hätte dort „reiner Wildwuchs“ geherrscht. Viel Arbeit habe es die beiden Rentner gekostet, dass Grundstück herzurichten. Mittlerweile ist es Karin Schobs „kleines Paradies“, mit Gartenhütte, Sitzmöglichkeiten, Solardusche und ganz vielen Rosen.

Viel zu entdecken: Zwei Dekovögel hinter den Edelrosen im Beet.

„Ich liebe Rosen“ sagt die 72-Jährige. Die Rosenbeete sind ihr ganzer Stolz, sie sind nach Farben geordnet. In einem herrschen zum Beispiel die Töne Rot und Weiß vor. Sie hat sechs Arten von Kletterrosen, zwei Arten Stammrosen und 25 Beet-Rosen. Diese Rosen hören auf klangvolle Namen wie „Novalis“, „Schöne am See“, „Bentheimer Gold“, „Westerland“ und „Augusta Luise“.

Die Pflanzen brauchen viel pflege und können sich auch mit ihren Dornen ganz schön wehren. „Ich habe mir extra Rosenhandschuhe gekauft“, berichtet Karin Schob. Wie viel Zeit sie und ihr Mann mit der Gartenarbeit verbringen, kann sie nicht genau sagen. „Immer nach Bedarf, so ein, zwei Stunden.“

„Unkraut mag ich nicht.“

Penibel achtet sie auf ihre Beete. „Unkraut mag ich nicht.“ Ordnung in den Beeten sei ihr sehr wichtig. Leider habe die Hitze und das unbeständige Wetter in den vergangenen Jahren immer wieder ihren Tribut gefordert. Besonders bei der Vorbereitung auf den Winter muss ihr Rainer sie tatkräftig unterstützen. Über den Winter, wenn die Rosen und anderen Pflanzen im Winterschlaf sind, holt Karin Schob sich neue Ideen, die sie dann ab dem Frühjahr umsetzen will. Inspiration bekommt sie durch verschiedene Gartenzeitschriften und durch den Besuch anderer Gärten.

Rosenart: Bentheimer Gold.

Besonders im vergangenen Coronajahr war das Gartengrundstück ein wichtiger Rückzugsort für das Paar. „Wir waren 2020 fast nur hier.“ Zudem hat das Ehepaar immer wieder Freunde und die Kinder, Enkel und Urenkel in ihr „Paradies“ eingeladen. Das am Hang liegende Grundstück offenbart durch eine Lücke zwischen den Bäumen einen Blick über die Dächer von Lippoldshausen. „Es ist mein Fenster“ ,sagt Karin Schob dazu. Neben den Rosenbeeten hat sie auch einen „Bauerngarten“. Dort wachsen Salate, Kohlrabi und auch Stangenbohnen. Zudem stehen neun Obstbäume auf dem Grundstück und es gibt Himbeeren und Brombeeren. (Jens Döll)

Weitere Gärten in unserer Serie waren die von Herbert Fürst, Familie Maschke, Familie Beuermann und  Eleonore Dehnerdt und Martin Czichelski.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.